<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>censoredmagaz.in &#187; Lustig</title>
	<atom:link href="http://www.censoredmagaz.in/tag/lustig/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.censoredmagaz.in</link>
	<description>Event-&#38; Lifestyleblog</description>
	<lastBuildDate>Tue, 24 Jan 2012 22:00:27 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Durex-Werbung mit kopulierenden Kondom-Tieren</title>
		<link>http://www.censoredmagaz.in/2009/01/29/durex-werbung-mit-kopulierenden-kondom-tieren/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=durex-werbung-mit-kopulierenden-kondom-tieren</link>
		<comments>http://www.censoredmagaz.in/2009/01/29/durex-werbung-mit-kopulierenden-kondom-tieren/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 29 Jan 2009 06:30:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Youtubertipp]]></category>
		<category><![CDATA[Durex]]></category>
		<category><![CDATA[Gummi]]></category>
		<category><![CDATA[Kondom]]></category>
		<category><![CDATA[Lustig]]></category>
		<category><![CDATA[Quietschen]]></category>
		<category><![CDATA[Spot]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>
		<category><![CDATA[Witzig]]></category>
		<category><![CDATA[Youtube]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.censoredmagaz.in/?p=960</guid>
		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><center><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/PQsJTRrldIw&#038;hl=de&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/PQsJTRrldIw&#038;hl=de&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></center></p>
<div class="al2fb_like_button"><div id="fb-root"></div><script src="http://connect.facebook.net/de_DE/all.js#appId=151453254933095&amp;xfbml=1" type="text/javascript"></script>
<fb:like href="http://www.censoredmagaz.in/2009/01/29/durex-werbung-mit-kopulierenden-kondom-tieren/" layout="standard" show_faces="true" width="450" action="like" font="arial" colorscheme="light" ref="AL2FB"></fb:like></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.censoredmagaz.in/2009/01/29/durex-werbung-mit-kopulierenden-kondom-tieren/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Was Werkstätte mit Socken zu tun haben 09/08</title>
		<link>http://www.censoredmagaz.in/2008/09/03/was-werkstatte-mit-socken-zu-tun-haben-0908/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=was-werkstatte-mit-socken-zu-tun-haben-0908</link>
		<comments>http://www.censoredmagaz.in/2008/09/03/was-werkstatte-mit-socken-zu-tun-haben-0908/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 03 Sep 2008 09:53:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Auto]]></category>
		<category><![CDATA[Lustig]]></category>
		<category><![CDATA[Reperatur]]></category>
		<category><![CDATA[Werstatt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.censoredmagaz.in/?p=22</guid>
		<description><![CDATA[Wer meine Kolumnen bisher verfolgt hat weiß, dass ich mich zu der Gruppe der eher bewegungsresistenten Menschen zähle. Umso größer ist mein Respekt vor Jamaikanischen Sprintwundern, die 100 Meter Tartanbahn schneller zurücklegen, als ich Fahrradfahren kann. Einen ebenso großen Respekt habe ich aber auch vor der, natürlich niemals einwandfrei funktionierenden, Technik meines Autos. Gibt es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: justify;">Wer meine Kolumnen bisher verfolgt hat weiß, dass ich mich zu der Gruppe der eher bewegungsresistenten Menschen zähle. Umso größer ist mein Respekt vor Jamaikanischen Sprintwundern, die 100 Meter Tartanbahn schneller zurücklegen, als ich Fahrradfahren kann. Einen ebenso großen Respekt habe ich aber auch vor der, natürlich niemals einwandfrei funktionierenden, Technik meines Autos. Gibt es ein Problem, klappert es dort, knarzt es da, blinkt was, blinkt hier etwas nicht, wird die Notrufnummer der Werkstatt meines Vertrauens angefunkt. Es gibt eben Fertigkeiten, die nicht die meinigen sind. Etwa die Syntax von Berberdialekten aus der Westsahara oder die Aufklärung von Paradoxien des Unendlichen. Ähnlich fremd ist mir das Wesen der Kfz-Technik.Natürlich habe ich mit der Zeit meine Fertigkeit im Umgang mit dem durchweg sehr Interpretationsfreudigen Werkstattpersonal verbessert. Zum Beispiel gebe ich heute nicht mehr gefährliche Sätze von mir wie: »Kann es sein, dass da was tropft?« Oder: »Ich glaube, da quietscht was.«, wenn ich nicht möchte, dass mein Auto drei Tage später als Portfolio des hiesigen Ersatzteillagers missbraucht wird.</div>
<div style="text-align: justify;">
<p><a href="http://www.censoredmagaz.in/wp-content/uploads/2008/08/414.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-23" title="Wurstauto" src="http://www.censoredmagaz.in/wp-content/uploads/2008/08/414-300x199.jpg" alt="" width="207" height="133" /></a>Wenn ich einen Metzger betrete, um 100 Gramm Mortadella zu erwerben, verlasse ich das Geschäft schließlich auch nur selten mit zwei Hammelkeulen und einem Glas Schweinesülze. Besuche ich aber eine Werkstatt wegen eines defekten Scheibenwischers, darf ich mich über frische Bremsbeläge, einen neuen Keilriemen, zwei ausgetauschte Zündkerzen und einer generalüberholten Airbag-Steuereinheit freuen. Immer. Für Fachleute und Frauen ist es das „IKEA-Phenomen“. Für mich ist es einfach nur teuer. Jamba Sparabos gibt es da nämlich nicht. Schließlich ist das ein Naturgesetz. Wie die einzelne Socke in der Waschtrommel.</p>
<p>Zugegeben, auf den ersten Blick hat eine Socke recht wenig mit meinem Auto zu tun. Fahren kann sie nicht, Geräusche machen will sie meistens auch nicht und wenn sie kaputt geht, kann ich sie selbst flicken. Aus der Sicht eines Patchwork-Sockenträgers erkennt man aber, dass das Ende einer Sockenkarriere eine beängstigende Übereinkunft mit den Machenschaften in Werkstätten hat. »Eine ganze Zahl gehört zu den ungeraden Zahlen, wenn sie nicht – ohne Rest – durch 2 teilbar ist«, klugscheißert das Lexikon. Geht aber viel einfacher: Socken werden in einer geraden Anzahl in die Waschmaschine geschmissen, eine ungerade Zahl kommt wieder heraus. Nicht einmal Skally und Mulder haben sich bisher heran gewagt dieses übernatürliche Phenomen zu entschlüsseln. Und das, obwohl die Geschehnisse in einer Strumpffressenden Waschmaschine mindestens ebenso mysteriös sind, wie Autoteile, die kollektiv genau an dem Tag ihren Geist aufgeben, an dem Sie zu ihrem Ursprungsort zurückkehren: Der Werkstatt.</p>
<p>Warum wundere ich mich also überhaupt noch, dass auch mein aktuellster Besuch in einem Unternehmen dieser Gattung, wieder mit einer Rechnung von über 1000 € zu Buche schlug? Ich wollte doch nur einen rechten Außenspiegel! Stückpreis 211€. Selbst trotz meiner unterdurchschnittlichen mathematischen Intelligenz verstehe ich, dass das knappe 800 Münzen weniger sind. Den Rest können Sie sich genauso denken, wie ich, bevor ich die Rechnung überhaupt im Detail beliebäugelt hatte. Richtig. Hammelkeulen und Schweinesülze.</p></div>
<div class="al2fb_like_button"><div id="fb-root"></div><script src="http://connect.facebook.net/de_DE/all.js#appId=151453254933095&amp;xfbml=1" type="text/javascript"></script>
<fb:like href="http://www.censoredmagaz.in/2008/09/03/was-werkstatte-mit-socken-zu-tun-haben-0908/" layout="standard" show_faces="true" width="450" action="like" font="arial" colorscheme="light" ref="AL2FB"></fb:like></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.censoredmagaz.in/2008/09/03/was-werkstatte-mit-socken-zu-tun-haben-0908/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>EM kickt eh nicht richtig! 08/08</title>
		<link>http://www.censoredmagaz.in/2008/08/02/em-kickt-eh-nicht-richtig-0808/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=em-kickt-eh-nicht-richtig-0808</link>
		<comments>http://www.censoredmagaz.in/2008/08/02/em-kickt-eh-nicht-richtig-0808/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 02 Aug 2008 09:05:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Buddah]]></category>
		<category><![CDATA[EM]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[Lustig]]></category>
		<category><![CDATA[Nutella]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.censoredmagaz.in/?p=127</guid>
		<description><![CDATA[Eine Woche Italien. Eine Woche im Land des verdienten, aber natürlich traditionell ungerecht von Schiedsrichtern und Funktionären verfolgten Nicht-Europameisters. Außerdem, liebe Italiener: Lieber Dritter, als Petze! Ich stellte mich also nicht nur auf einen schönen, von Sommer, Sonne und Stringbikinis gezeichneten Urlaub am Strand nebst Meeresrauschen ein, sondern auch auf eine getrübte Halbmaststimmung und Kinder, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Eine Woche Italien. Eine Woche im Land des verdienten, aber natürlich traditionell ungerecht von Schiedsrichtern und Funktionären verfolgten Nicht-Europameisters. Außerdem, liebe Italiener: Lieber Dritter, als Petze! Ich stellte mich also nicht nur auf einen schönen, von Sommer, Sonne und Stringbikinis gezeichneten Urlaub am Strand nebst Meeresrauschen ein, sondern auch auf eine getrübte Halbmaststimmung und Kinder, die statt Fußball irgendeinen anderen, hoffentlich leisen, Sport betrieben. Synchronschwimmen, Halma&#8230; oderso.</p>
<p>Im Hotel angekommen schlüpfte ich dementsprechend nach kurzer Erholungspause  in mein „Im Viertelfinale ist Schluss“ T-Shirt. Man muss den Einheimischen schließlich gleich zu verstehen gegen, dass sie es hier mit einem Vizeeuropameister zu tun haben. Zu demonstrieren war das natürlich am Besten beim morgendlichen Fußballturnier. Keine weiteren Fragen diesbezüglich bitte. Aber hey, ich war schließlich hier um Urlaub zu machen, nicht um mich in Löwscher Manier mit höschster Dischziplin in körperliche Hochform zu trainieren. Ich bin zwar schlank. Noch. Das heißt aber nicht, dass ich Sport mag. Oder Bewegung an sich. Ich bin sozusagen eher Faul. Insbesondere wenn es um Urlaub geht. Außerdem lebe ich in einer Gesellschaft, in der man bereits dann als sportlich gilt, wenn man sich über etwaige Sportereignisse informiert zeigt. Und das ist nun wirklich nicht schwer. Selbst mein bester Freund, das Nutellaglas, ruft mir mit Fußballaufdrucken und einem strahlenden Kevin Kuranyi ein „Ey du bewegungsresistenter Kalorienfrühstücker mach den Fernseher an…is EM!“ entgegen.</p>
<p>Recht hat das Glas, nun gibt es ja nicht umsonst die Möglichkeit, anderen Leuten beim sporteln zuzuschauen, entweder im echten Leben oder – bequemer und damit für mich ideal – vor der Schattenscheibe. Da kann man dann Frauen in kurzen Röckchen dabei zusehen, wie sie laut stöhnend über einen linierten Platz hechten und sich dabei mit beeindruckender Aggressivität und durchlöcherten Bratpfannen einen leidensfähigen Ball zuspielen. Oder man kann unglaublich große Männer dabei beobachten, wie sie in einer kleinen Halle einen riesigen Lederball vor sich her prellen. Vielleicht findet man auch eine ganze Herde von Leuten auf einem riesigen Rasen interessant, die wie geistesgestört hinter einem unschuldigen Lederball hinterhersprinten, immer bestrebt, diesen sowohl in ihren Besitz zu bringen, als auch ihn mit aller Wucht und einem Gesichtsausdruck, den ich mir nur bei akuter Opstipation (Verstopfung) zutraue, in Richtung zweier bemitleidenswerter Männekens zu pfeffern. Die sind aus unerfindlichen Gründen die Einzigen, die das Spielgerät einfach in die Hand nehmen. Was ja eigentlich das Logischste wäre, wenn man etwas Bestimmtes damit vor hat.</p>
<p>Und schon wären wir wieder beim Fußball und damit unweigerlich beim Nutellaglas – und der EM.  Die ist jetzt (endlich) vorbei und sein wir ehrlich: Wahrlich Europa- oder Vizeeuropameisterlich war das nun wirklich nicht, was unsere Adlerkicker da gezeigt haben. Aber hey, EM kickt eh nicht richtig. Oder gibt’s dafür etwa Sterne? Eben. Außerdem kommen bald schon die Olympischen Spiele. Und überall diese lustigen Ringe. Und Nutellagläser in Form eines tibetischen Mönches im Schneidersitz und Handschellen?</p>
<div class="al2fb_like_button"><div id="fb-root"></div><script src="http://connect.facebook.net/de_DE/all.js#appId=151453254933095&amp;xfbml=1" type="text/javascript"></script>
<fb:like href="http://www.censoredmagaz.in/2008/08/02/em-kickt-eh-nicht-richtig-0808/" layout="standard" show_faces="true" width="450" action="like" font="arial" colorscheme="light" ref="AL2FB"></fb:like></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.censoredmagaz.in/2008/08/02/em-kickt-eh-nicht-richtig-0808/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Vom Froschkönig und der globalisierten Bratwurst 05/08</title>
		<link>http://www.censoredmagaz.in/2008/05/04/vom-froschkonig-und-der-globalisierten-bratwurst-0608/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=vom-froschkonig-und-der-globalisierten-bratwurst-0608</link>
		<comments>http://www.censoredmagaz.in/2008/05/04/vom-froschkonig-und-der-globalisierten-bratwurst-0608/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 04 May 2008 10:44:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Düsseldorf]]></category>
		<category><![CDATA[LIDL]]></category>
		<category><![CDATA[Lustig]]></category>
		<category><![CDATA[Manager]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.censoredmagaz.in/?p=316</guid>
		<description><![CDATA[Och wie possierlich der kleine Mann da drüben vor dem Zeitschriftenregal auf und ab hüpft. Ich weiß, man darf sich ja in der heute sooooo politisch korrekten Zeit nicht über derartige, natur- und selbstverständlich auch gottgegebene Dinge lustig machen. Deswegen handelt diese Kolumne auch nicht in erster Linie von der Kleinwüchsigkeit dieses Düsseldorfer Mannes. Lustig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Och wie possierlich der kleine Mann da drüben vor dem Zeitschriftenregal auf und ab hüpft. Ich weiß, man darf sich ja in der heute sooooo politisch korrekten Zeit nicht über derartige, natur- und selbstverständlich auch gottgegebene Dinge lustig machen. Deswegen handelt diese Kolumne auch nicht in erster Linie von der Kleinwüchsigkeit dieses Düsseldorfer Mannes. Lustig wars aber trotzdem – basta! Jedenfalls beobachtete ich ihn eine Weile, unfreiwillig an einen Laubfrosch denkend, und verzehrte derweil fröhlich eine Bratwurst und fühlte mich von dem unfreiwillig komischen Schauspiel noch dazu angenehm unterhalten, als sich plötzlich seine 1,30 Meter auf mich zuzubewegen begannen.</p>
<p>»Entschuldigen Sie bitte«, fragt mich der kleine Mann freundlich, »könnten Sie mir vielleicht helfen an eine Zeitschrift zu gelangen?« Ganz automatisch entgegnete ich ihm ein freundliches »natürlich« und machte mich großen Schrittes &#8211; &#8230; &#8211; ich begab mich zu eben dem Zeitungsständer, an dem der Herr noch vor kurzem wie ein wonniges Glücksbärchi hin- und her gehüpft war. »Das Manager Magazin bitte.«. Weder konnte ich es verhindern, noch hatte ich es meinem Hirn befohlen meine Denkwindungen sekundenschnell mit Wortwitzen zu fluten, die ich aus Gründen der eben bereits zitierten political correctness zwanghaft grinsend versuchte für mich zu behalten. Ein Biss in die immernoch leckere Bratwurst half mir enorm dabei.</p>
<p>Anstelle von »Da möchte aber Einer hoch hinaus«, oder »Gar kein Problem, ich hole nur schnell die Karriereleiter.« entschied ich mich also senfbefleckt für das klassische und  unverfängliche  »Gerne« als Antwort. Wer weiß, vielleicht war das ja auch ein Test von irgendwem, der mich gerade in diesem Moment kritisch beobachtete. Vielleicht von Gott? Amnesty International? Oder war es gar LIDL? Vielleicht bedeutete diese putzige Begebenheit auch etwas völlig Anderes. Möglicherweise symbolisierte der kleine sympatische Düsseldorfer die deutsche Wirtschaft in ihrem ständigen Auf-und Ab. Das »Manager Magazin« könnte dabei die Politik sein, oder die Globalisierung, oder Vanilleeis. Passend wäre es ja. So ein Wirtschaftswandel geht ja in der heutigen Zeit der digitalen Informationsübertragung schneller, als man ein Eis oder eine lecker fettige Bratwurst genügsam verzehren kann. Im Moment ist nun einmal wieder Aufschwung, bald ist auch schon wieder Abschwung, und kaum hat man sich an die Melancholie gewöhnt ist plötzlich wieder Aufschwung und ab und auf und ab und&#8230;</p>
<p>Einige philosophische Gedanken später reiche ich dem kleingewachsenen Herren dann hilfsbereit und nett guckend sein Manager Magazin und wünsche ihm, freundlich wie ich bin, noch viel Erfolg auf seinen beruflichen Werdegang. Völlig ohne Hintergedangen und Augenzwinkern. Ehrlich. Zumindest bis ich mir überlegte, ob er nicht vielleicht irgendwann über sich hinaus wachsen könnte. Ha ha. Entschuldigung. Zurück auf meiner Bank mit meiner Bratwurst, die der Wirtschaft bestimmt auch irgendwas gebracht hat, einer eigenen Ausgabe des Manager Magazins und einem kleinen schlechten Gewissen für meine automatisierten Wortwitze wurde mir klar, dass ich diesen Herren von nun an für immer als den Düsseldorfer Froschkönig in Erinnerung behalten würde. Vielleicht küsst ihn ja mal wer und es wächst ein&#8230;aaaargh SCHLUSS!</p>
<div class="al2fb_like_button"><div id="fb-root"></div><script src="http://connect.facebook.net/de_DE/all.js#appId=151453254933095&amp;xfbml=1" type="text/javascript"></script>
<fb:like href="http://www.censoredmagaz.in/2008/05/04/vom-froschkonig-und-der-globalisierten-bratwurst-0608/" layout="standard" show_faces="true" width="450" action="like" font="arial" colorscheme="light" ref="AL2FB"></fb:like></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.censoredmagaz.in/2008/05/04/vom-froschkonig-und-der-globalisierten-bratwurst-0608/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

