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	<title>censoredmagaz.in &#187; Magazin</title>
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		<title>&#8220;Tierischer&#8221; Fernseh-Spaß</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Dec 2011 07:21:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit der richtigen Auswahl an Fernsehsendungen können Kinder viel lernen (djd/pt). Der Fernsehkonsum von Kindern hat in den letzten Jahrzehnten beständig zugenommen. Nach Angaben des &#8220;Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest&#8221; sitzt ein Siebenjähriger durchschnittlich täglich 84 Minuten vor dem Fernseher. Doch Fernsehen muss nicht zwangsläufig schädlich sein. Tatsache ist, dass es für Grundschulkinder ein breites Spektrum an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Mit der richtigen Auswahl an Fernsehsendungen können Kinder viel lernen</h2>
<div id="attachment_3643" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://www.censoredmagaz.in/wp-content/uploads/2011/12/27226_detail.jpg"class="lightbox" title="27226_detail" ><img class="size-full wp-image-3643" title="27226_detail" src="http://www.censoredmagaz.in/wp-content/uploads/2011/12/27226_detail.jpg" alt="" width="250" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">Ob als Giraffe, Kamel, Zebra, Krabbe oder Polarbär: Das tierische Design der Hannspree-Fernseher spricht Kinder an. Foto: djd/Hannspree Europe</p></div>
<p style="text-align: justify;">(djd/pt). Der Fernsehkonsum von Kindern hat in den letzten Jahrzehnten beständig zugenommen. Nach Angaben des &#8220;Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest&#8221; sitzt ein Siebenjähriger durchschnittlich täglich 84 Minuten vor dem Fernseher. Doch Fernsehen muss nicht zwangsläufig schädlich sein. Tatsache ist, dass es für Grundschulkinder ein breites Spektrum an lehrreichen Wissenssendungen und spannenden Reportagen gibt. Neugierde, Spieldrang und Experimentierfreude können durch Beiträge wie &#8220;Die Sendung mit der Maus&#8221;, &#8220;Wissen macht Ah&#8221;, &#8220;Willi will&#8217;s wissen&#8221; oder &#8220;Galileo&#8221; geweckt werden. Wichtig ist allerdings, dass Kinder einen vernünftigen Umgang mit den Medien lernen und Eltern ihnen ein gutes Vorbild sind.</p>
<p style="text-align: justify;">Kuschel-TV</p>
<p>Fernseher im Kinderzimmer sind umstritten, doch gerade wenn es in einer Familie mehrere Kinder unterschiedlichen Alters gibt, ist es oftmals stressfreier, ein zusätzliches Gerät dort stehen zu haben. Fernsehregeln sollten allerdings eingehalten werden und Eltern können ruhig regelmäßig kontrollieren, ob sich der Nachwuchs an das Abgesprochene hält. Kinderzimmer sind meist nicht allzu groß, sodass manche TV-Geräte zu viel Platz einnehmen und wie ein Fremdkörper im Kinderreich wirken. &#8220;Kinderzimmertauglich&#8221; sind beispielsweise die niedlichen und kuscheligen Tier-LCD-Fernseher von Hannspree (Infos unter www.hannspree.com). Ob als Giraffe, Kamel, Zebra, Krabbe oder Polarbär vom Nordpol: Das tierische Design spricht Kinder an. Erst auf den zweiten Blick erkennt man, dass in den flauschigen Fellen ein Fernseher mit einem 19-Zoll-Bildschirm und zwei 2,5-Watt-Stereo-Lautsprechern steckt (UVP 299 Euro).</p>
<p>Nicht jede Sendung ist geeignet</p>
<p>Die Vielzahl von Programmen macht Kinder oftmals ratlos. Daher empfiehlt es sich, gemeinsam im Familienrat zu besprechen, wann welche Sendung geschaut werden darf. Dabei sollten Eltern auch bewusst auf den Inhalt achten und ihren Sprösslingen die Gelegenheit geben, über das Gesehene zu sprechen. Oftmals spielen jüngere Kinder mit ihren Freunden die Fernseherlebnisse nach oder haben Fragen dazu. Wichtig ist vor allem bei Kleineren, dass nicht wahllos &#8220;herumgezappt&#8221;, sondern nach der Sendung der Fernseher ausgeschaltet wird. Prinzipiell sollten Eltern mit ihren Kindern offen über Fernsehkonsum reden und ihnen erklären, warum manche Sendungen für sie ungeeignet sind.</p>
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		<title>Warum die Merkel wie Weingummi ist und ich im dritten Monat bin</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Apr 2010 11:18:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Till</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ihr denkt jetzt: Schwanger. Das musste ja kommen. Ich habe gleich gesagt, dass Till in Neuseeland irgendwann einen enormen Haufen Fastfood essen wird und sich wie bei der Mitose in zwei Tills teilen wird. Ich sage: Nene. Wenn überhaupt, bin ich schwanger vor Eindrücken, Erfahrungen und prall gefüllt mit schönen und lustigen Geschichten aus dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ihr denkt jetzt: Schwanger. Das musste ja kommen. Ich habe gleich gesagt, dass Till in Neuseeland irgendwann einen enormen Haufen Fastfood essen wird und sich wie bei der Mitose in zwei Tills teilen wird. Ich sage: Nene. Wenn überhaupt, bin ich schwanger vor Eindrücken, Erfahrungen und prall gefüllt mit schönen und lustigen Geschichten aus dem Kiwiland.</p>
<p style="text-align: justify;">Ganz recht, ich bin immernoch in Auckland. Wenn es nach mir geht, ist das auch gut so. Ein Grund dafür ist, dass es hier meistens nach mir geht. Immerhin habe ich erst seit ein Paar Tagen einen Mitbewohner. Und der ist meistens weg. Freundlicher Weise füllt er aber immer fürsorglich Kühlschrank und Regale mit Essen auf. Dazu eine kleine Hirngymnastik: Was haben 20 Packungen Fladenbrot, Weingummischlangen und Angela Merkel gemeinsam? Es fällt überhaupt nicht auf wenn eine fehlt. Sieht man ja jetzt wieder. Wo der Vulkan auf Island fleißig Asche spuckt und den Flugverkehr lahmlegt. Nur noch Vögel und Bienchen am Himmel. Ob wir bald auch wieder in Höhlen wohnen? Des Angela und der Verteidigungs-Guttenberg müssen jedenfalls jetzt schon zu Fuß nach Hause. Um sie mache ich mir da keine Sorgen. Die ist Ost-erpobt. Um den Guttenberg habe ich Angst. Vorallem wenn seine Frisur nach dem drei-Tage Marsch über die Alpen immernoch funkelt. Dann verheimlicht uns der Mann was`. Und wir haben ja gelernt, dass es dauern kann, bis ein Verteidigungsminister ganz verblüfft feststellt, dass er irgendwo Krieg hat. Ob in Afghanistan, oder auf seiner behaarten Denkschale spielt da doch keine Rolle.<span id="more-2077"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Aber apropos Verkehr. Passt ja auch irgendwie, dass die Hölle Lava speiht, wenn Papstikone Ratzi-Fantasti Geburtstag hat. Endlich nähert sich sein physisches- seinem psychischen Alter. Denn im Ernst, wer im 21sten Jahrhundert bei Verhütung von Gotteslästerung spricht, weiß doch nicht mehr in welche Richtung das Magma fließt. Aber gut, du marschier mal schön weiter den Berg hinauf, allen Strömen der Zeit entgegen. Irgendwann wirst auch du dir die Füße verbrennen.</p>
<p style="text-align: justify;">Bevor ich mir aber hier die Zunge ansenke: Bin ich zu böse? Ist der Blog hier zu scharf? Ich frage das, weil ich schon so lange in Mitten dieser unmöglich freundlichen Neuseeländer lebe. Ich hoffe übrigens, dass ihr auf die Fragen mit einem schallenden &#8220;Ja&#8221; antwortet. Ansonsten müsste ich mir Sorgen machen der Pierce Brosnan der Bloglandschaft geworden zu sein. Eine verweichlichte, glattgebügelte Schattenfigur des Originals (Hail Sean Connery! Und Daniel Craig. Der ist auch cool.). Nein im Ernst. Es ist schön hier. So schön, dass es selbst im Herbst noch muckelige 20°C Grad hat. So schön, dass ich freiwillig in eine Karaokebar gehen werde. So schön, dass mich selbst die Gesellschaftsbremsen in ihren auf Krachmachen getunten Batmobilen nicht stören. Mit ein wenig Distanz lernt man zwar auch die heimischen vier Wände neu zu lieben und zu vermissen. Geschichten von Mooswerfenden Nachbarn, die doof finden, dass ein Baum Blätter abwirft (und das im Frühling!- Auch sie müssen Lava-bergauf-fließer sein), wirken dann aber schon wieder zu typisch Deutsch um sich wirklich auf sie zu freuen.</p>
<p>Man könnte jetzt sagen, solange sie keine Asche spucken ist doch alles okay. Ich sage es in Worten, die Neuseeland am Besten beschreiben: Take it easy! Chillt euch doch einfach mit einem Cocktail in den Schatten des Baumes. Seid doch einmal nicht der typische putzige Deutsche, der wenn er keinen Streit hat, einen anfängt. In Worten von Tiger Woods: Denn ihr wisst doch auch, wenn ich in zwei Monaten wieder da bin, gewinnt ihr doch sowiso nichts mehr.</p>
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		<title>Mordor riecht nach Pipi</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Apr 2010 01:17:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Till</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">&#8220;Och ihr habt ja auch einen deutschen Akzent, oder?&#8221;. So nahm es seinen Anfang. Wir, mein deutscher Besuch und Ich, saßen gerade einmal wenige Sekunden im Bus, der uns um die Neuseeländische Nordinsel cruisen sollte, als sich das weibliche Unheil mit eben diesen Worten zu uns umdrehte. Etwa zwei bis drei Stunden später tat selbiges dann nur noch unser Magen. Einerseits wegen der garnicht cruisigen Fahrweise des Busfahrers, andererseits wegen Frau Brömse. So der Name der verbalmotivierten Dame. Brömse. Sie stellte uns auch Ihre Ulaubsbegleitung vor. Herrn Wurzer. Spätestens da war es dann um mich geschehen. Bevor der Deutsche jetzt wieder hektisch die Diskriminierungsfähnchen schwenkt: Ich habe selber einen blöden Nachnamen. Ich darf darüber lachen.<span id="more-2073"></span></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><a href="http://farm5.static.flickr.com/4053/4500575157_6917ae4a11_o.jpg"style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;" ><img src="http://farm5.static.flickr.com/4053/4500575157_6917ae4a11_o.jpg" border="0" alt="" width="150" height="200" /></a>Zu Lachen gab es aber auch an anderer Stelle zu genüge. Beispielsweise stellte es sich als herrlich unterhaltsam heraus an den Osterfeiertagen in Taupo, einer Kleinstadt im Zentrum der Nordinsel, ein Hotelzimmer zu bekommen. Irgend. Eines. Das Gepäck unterm` Arm, schlurften wir gute zwei Stunden durch das Dörfchen und hatten uns schon eine hübsche Stelle am Strand zum Ankern ausgesucht, als uns die Neuseeländische Hilfsbereitschaft wieder einmal überraschte. In Deutschland bekommt man von ausgebuchten Hotels mitgeteilt, dass man Pech hätte und doch bitte früher buchen solle. In Neuseeland telefonieren die Hotelbesitzer für uns eine halbe Stunde lang herum, organisieren ein <a href="http://4.bp.blogspot.com/_U-ycRT9zAWU/S7_Mxzo3sDI/AAAAAAAAAKM/gPCo4dpY5e4/s1600/CIMG0835.JPG">Doppelzimmer</a> im edelsten Schuppen der Stadt und handeln noch dazu einen Sonderpreis aus. Man kann es als Service und unfassbar hilfsbereit betrachten &#8211; oder als total bescheuert und nicht geschäftstüchtig. Die Wahrheit liegt vermutlich irgendwo dazwischen. Gut für uns: So hatten wir für 150$ (in etwa 70€) die Nacht beheizte Wasserbetten, Pool, Whirlpool und Grill. Dass man uns obendrein kostenlos zum Hotel gefahren hat, wunderte uns dann schon nicht mehr. Frau Brömse schlief übrigens in einem 12 Personen Zimmer in einer Jugendherberge. Haha Frau Brömse. Haha.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><a href="http://farm5.static.flickr.com/4032/4506678204_350777f9be_o.jpg"style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;" ><img src="http://farm5.static.flickr.com/4032/4506678204_350777f9be_o.jpg" border="0" alt="" width="150" height="200" /></a>Wie wertvoll die geruhsame Nacht und erholsame Hottub noch werden sollte, zeigte der nächste Tag. Wer meine Tweets verfolgt hat weiß, was jetzt kommt:<a href="http://www.flickr.com/photos/47529133@N05/4506707686/sizes/o/"> Mordor</a>. Für alle, die sich mit Kino und kleinen barfüßigen Wiesenmenschen nicht auskennen: google ist dein Freund. Zu den Fakten: (1) Mordor stinkt nach Pipi. Irgendwo muss auch Sauron sparen. Er tat es an Klos. (2) 19 Kilometer lang ist der Pfad, auf dem ich den über 2000 Meter hohen Vulkan in circa 6 Stunden überquert habe. (3) Was passiert, wenn man das in Straßenkleidung versucht? Kurze Antwort: Lass es! Spätestens ab Kilometer 3 hört der geebnete Pfad auf und es geht steil bergauf. Mit der Motivation und guten Laune verhält es sich ab diesem Moment reziprok proportional (das ist cool für &#8220;umgekehrt&#8221;). Starker Wind, ein 50cm kleiner Vulkanstaubpfad, der rechts und links von tiefen <a href="http://www.flickr.com/photos/47529133@N05/4506044089/sizes/o/">Kratern</a> und Schluchten tangiert wird, macht einfach erst Spaß, wenn er hinter einem liegt. Ab diesem Moment kommt sich der tapfere Bergsteiger aber vor wie im Film. Kinnladen und Postkartenmomente mit türkisen <a href="http://www.flickr.com/photos/47529133@N05/4506677370/sizes/o/">Kraterseen</a>, unberührtem <a href="http://www.flickr.com/photos/47529133@N05/4506718232/sizes/o/">Dschungel</a> und <a href="http://www.flickr.com/photos/47529133@N05/4506054411/sizes/o/">Schwefelquellen</a> füllen den Fotospeicher in Rekordzeit. Die Brömse war übrigens nicht dabei. Sie verpasste die Umstellung auf Winterzeit und stand dementsprechend eine Stunde zu spät an der Haltestelle. Haha Frau Brömse. Du kannst dir aber die schönsten Bilder auf flickr.com anschauen.</p>
<p>(Till Seidenspinner; gibt`s auch im <a href="http://blogtopf.blogspot.com/"title="Blogtopf"  target="_blank">Blogtopf</a>!)</p>
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		<title>Ach Oscar, von innen bist auch du nur Blei</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 09:20:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Till</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Da sind sie wieder. Die Oscars, die sich besonders gerne als das Nonplusultra unter den Filmpreisen akzentuieren lassen. Das mag aus der Perspektive der Organisatoren, der Medien und der Preisträger auch stimmen. Sorgt doch der Glamourfaktor der Veranstaltung für medienwirksame Fotos, Straßenfeger-Fernsehbilder und plötzliches, weltweites Interesse für Filme, die vor der Verleihung nicht einmal den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><span style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"><img src="http://1.bp.blogspot.com/_U-ycRT9zAWU/S5S93HSq62I/AAAAAAAAAJ0/VHhI3vBUPU4/s200/thumbDi_oscar20090216174600.jpg" border="0" alt="" width="95" height="136" /></span>Da sind sie wieder. Die Oscars, die sich besonders gerne als das Nonplusultra unter den Filmpreisen akzentuieren lassen. Das mag aus der Perspektive der Organisatoren, der Medien und der Preisträger auch stimmen. Sorgt doch der Glamourfaktor der Veranstaltung für medienwirksame Fotos, Straßenfeger-Fernsehbilder und plötzliches, weltweites Interesse für Filme, die vor der Verleihung nicht einmal den Sprung über den großen Teich geschafft haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Genau das könnte dem ein oder anderen Nichtpreisträger Bauchschmerzen bereiten und mich die Frage stellen lassen, ob die Oscars tatsächlich noch den Ruhm verdient haben, den das pompöse Auftreten des Goldmännchenverleihs verbreiten soll. Oder ob Hollywoods Aushängeschild nicht eher zu einem Talent-Innovations-Danke-Für-Deinen-Mut-Preis mutiert ist? Das kennen wir ja schon vom` Nobelpreis. Wo ein frisch aus dem Ei des Wahlkampfes geschlüpfter US-Präsident die Plakette des Friedens überreicht bekommt. Wohlegemerkt einen Tag nachdem er zusätzliche Soldaten in den Krieg beordert hat.<span id="more-2015"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Womöglich lässt sich nur mit dem gleichen verquierlten Blick erklären, wie ein Film, der weltweit sämtliche Rekorde mit dem kleinen Zeh in der Luft zerissen hat, nicht zum besten Film des Jahres gekührt werden kann. &#8220;Avatar&#8221; könnte selbst Chuck Norris zum Weinen bringen. Das heißt nicht, dass der Ausflug nach Pandora das beste Zelloloidstück aller Zeiten ist. Aber ist nicht allein die Tatsache, dass James Camerons Epos so viele Menschen weltweit in die Kinos gelockt- und begeistert hat die Definition für &#8220;bester Film des Jahres&#8221;?</p>
<p style="text-align: justify;">Der tatsächliche Sieger &#8220;The Hurt Locker&#8221; lief in vielen Ländern außerhalb den USA entweder garnicht &#8211; oder nur in wenigen großen Lichtspielhäusern. Das macht ihn sicherlich nicht zu einem schlechten Film. Auch &#8220;Das Leben der Anderen&#8221; lief zunächst nur in ausgewählten deutschen Kinos und ist zweifelsohne ein ausgezeichnetes Machwerk. Aber es passt ins Bild, das die Oscars über die vergangenen Jahre über sich etabliert haben. &#8220;Brokeback Mountain&#8221; (Homosexualität), &#8220;Slumdog Millionaer&#8221; (Der amerikanische Traum) und jetzt ein Film, der sich ein Bombenentschärfungs Squad im Wüstenkrieg zum Thema gemacht hat. Ernste Themen scheinen der Academy besonders zu gefallen. Wohingegen man sich bei Schmusethemen, unaufdringlichen und angenehmen Filmen, die das tun für was man als Kinobesucher eigentlich Geld bezahlt &#8211; nämlich Spaß machen &#8211; scheinbar schämt auch nur zuzugeben, dass man als Juror des bedeutendsten Filmpreises der Welt Avatar super fand.</p>
<p>Lieblink: <a href="http://www.thedailybeast.com/blogs-and-stories/2010-02-28/how-to-win-an-oscar/">10 Ways to win an Oscar</a></p>
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		<title>Über dicke Dinger und harte Tatsachen</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 10:10:31 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Höhö. Gibs` doch zu. Du liest das hier gerade nur wegen der Überschrift. Du Wutz! Aber hey, Quote ist Alles! Hab` ich in meiner Buyer Behaviour Vorlesung gelernt. Jeden Montag von 17- bis 21 Uhr beginnt damit offiziell meine Vorlesungswoche. Bis Neun gings` zwar bisher noch nie, aber damit jeder denkt, dass ich in meinem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Höhö. Gibs` doch zu. Du liest das hier gerade nur wegen der Überschrift. Du Wutz! Aber hey, Quote ist Alles! Hab` ich in meiner Buyer Behaviour Vorlesung gelernt. Jeden Montag von 17- bis 21 Uhr beginnt damit offiziell meine Vorlesungswoche. Bis Neun gings` zwar bisher noch nie, aber damit jeder denkt, dass ich in meinem Bildungsurlaub tatsächlich etwas lerne, bleibe ich bei der pessimistischen Zeitrechnung. Das ist übrigens Public Relations &#8211; immer Dienstags 13- bis 15 Uhr.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich weiß was Ihr jetzt denkt: <em>&#8220;Bei all diesen universitären Verpflichtungen bleibt dem armen Menschen (das bin ich) ja kaum mehr Zeit für Strand, City, Trunk und Fraß!&#8221;</em> Aber nun gut, ich bin hier um zu Studieren, nicht um zu Flanieren oder Dinieren. Laut meiner russischen Dozentin in Crosscultural Communication reagieren übrigens vorallem Europäer äußerst interessiert auf Reime. Schreibt mir einfach in die Comments, ob es geklappt hat. Oder besser nicht.</p>
<p><span id="more-1990"></span></p>
<p style="text-align: justify;">&#8220;Besser nicht&#8221; ist &#8211; wo wir gerade dabei sind &#8211; leider auch eine allzu passende Überschrift für die vergangene Woche. So wäre ich &#8211; besser nicht &#8211; in einen Bus eingestiegen, in dem nur noch der Sitzplatz neben einem äußerst übergewichtigen, nach Bauernhof dunstenden, redseligen Herren frei war. <em>&#8220;Ich fahre schon den ganzen Tag Bus!&#8221;</em> erklärte er mir. Dass er nicht den ganzen Tag duschen würde, war mir ohnehin schon klar. <em>&#8220;Ich habe ein Tagesticket. Ich kann den ganzen Tag damit fahren.&#8221;</em>. Ich hatte mich immer gefragt, ob es tatsächlich Leute gibt, die sowas machen. Ich sollte erst zwei Tage später herausfinden, was diese Menschen an Tagen tun, an denen keine Busse fahren. <a href="http://4.bp.blogspot.com/_U-ycRT9zAWU/S4uM19K_aDI/AAAAAAAAAI8/vbXd6QpW3JE/s1600-h/CIMG0614.JPG">Sie fahren mit der Fähre</a>. Ich vermute den ganzen Tag. Mit einem Tagesticket. Mindestens aber ein Mal von <a href="http://farm5.static.flickr.com/4023/4388771331_4a73361b7a_o.jpg">Auckland City</a> nach <a href="http://farm3.static.flickr.com/2744/4389536300_8e158cc6cb_o.jpg">Devonport</a>. Woher ich das weiß, überlasse ich Eurer Fantasie. Der einzige Weg, wie ich es erklären könnte, wäre bei einem Therapeuten mit Puppen.</p>
<p style="text-align: justify;">Zurück im Apartment, nach einem erholsamen Aufenthalt am <a href="http://farm3.static.flickr.com/2799/4389532626_ae59f69b66_o.jpg">Strand</a> von Devonport &#8211; ich wollte Texte zum Thema Sales Management lesen &#8211; ich habe viel daran gedacht, dass ich Texte zum Thema Sales Management lesen wollte &#8211; sollte das Abendessen angerichet werden. Ich hätte jedoch &#8211; besser nicht &#8211; zuvor den Kühlschrank eine Stufe höher stellen sollen. Das Resultat: Hunger, Essen gefrohren, Sch***e. Ich kam mir vor wie in einem Wachsfigurenkabinett. Oder besser, einem Wachsnahrungsmittelkabinett. Tomaten, hart wie Geschosse. Mit der Butter und dem Schmierkäse hätte ich einen Bunker mauern können. Der hätte sogar einem Tomatenbeschuss und Kamikaze-Sardinen Stand gehalten.</p>
<p style="text-align: justify;">Es gab dann gebratenen Reis von einem Chinesen um die Ecke. Ob ich den besser nicht hätte essen sollen wird die Nacht zeigen. Übrigens: Dank meines neuen <a href="http://twitter.com/tibusei">Twitter-Accounts</a> erfahrt Ihr es als Erstes! Auch wenn ich ob meines prallgefüllten Stundenplans nicht immer Zeit für einen neuen Blogeintrag habe, gibt es hier immer aktuelle Infos von mir!</p>
<p>In diesem Sinne: Besser nicht verpassen!</p>
<p>(Till Seidenspinner &#8211; gibt`s auch im <a href="http://blogtopf.blogspot.com/"title="Blogtopf"  target="_blank">Blogtopf</a>!)</p>
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		<title>Housekeeping Day</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 22:37:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Till</dc:creator>
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		<description><![CDATA[War heute. Das hatte einige unangenehme Folgen für mich. So musste ich: 1. Einkaufen. Das ist grundsätzlich kein Problem. Mein Early-Adopter-Herz gibt gerne Geld aus. Vorallem für coole Männerspielzeuge &#8211; oder lecker Essen. Die eigentliche Schwierigkeit liegt darin, den Einkauf vom per Pedes gut 30 Minuten entfernten Supermarkt durch 28 Grad zurück ins Apartment zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.censoredmagaz.in/wp-content/uploads/2010/02/iCMS_zoom_Meister_Proper_mit_Schriftzug.jpg"class="lightbox" title="Meister Proper (c)Procter &amp; Gamble Service GmbH" ><img class="alignright size-medium wp-image-1970" title="Meister Proper (c)Procter &amp; Gamble Service GmbH" src="http://www.censoredmagaz.in/wp-content/uploads/2010/02/iCMS_zoom_Meister_Proper_mit_Schriftzug-218x300.jpg" alt="" width="218" height="300" /></a>War heute. Das hatte einige unangenehme Folgen für mich. So musste ich:</p>
<p style="text-align: justify;">1. Einkaufen. Das ist grundsätzlich kein Problem. Mein Early-Adopter-Herz gibt gerne Geld aus. Vorallem für coole Männerspielzeuge &#8211; oder lecker Essen. Die eigentliche Schwierigkeit liegt darin, den Einkauf vom per Pedes gut 30 Minuten entfernten Supermarkt durch 28 Grad zurück ins Apartment zu schleppen. Beim nächsten Housekeeping Day muss ein Drahtesel her! Oder ein Richtiger. Oder ein Kamel.</p>
<p style="text-align: justify;">2. Reine machen. Also putzen. Bää. Zusammen mit Mr. Muscle &#8211; so heißen meine Putztücher &#8211; wurden also <a href="http://farm5.static.flickr.com/4054/4384325812_5400ac1986_o.jpg">Küche</a>, <a href="http://farm5.static.flickr.com/4005/4383552371_3d35e06e5d_o.jpg">Schlafzimmer </a>und <a href="http://farm5.static.flickr.com/4018/4384338280_9e44937e56_o.jpg">Locus</a> von sämtlichen Unreinestiftern befreit. Übrigens: Ist es nicht auffällig, wie viele Putzmittel stramme Kerle als Testimonial haben?</p>
<p style="text-align: justify;" lang="de-DE">Meister Propper, Mr. Muscle, Jelzin Wodka&#8230;zähl` ich als Rachenputzer einfach mal dazu.<br />
<span id="more-1963"></span></p>
<p style="text-align: justify;" lang="de-DE">3. Wäsche waschen. Ha, endlich etwas, das einfach ist. Sachen in die Maschine, Waschmittel hinterher, nach 30 Minuten wiederkommen und saubere Wäsche haben. Gesagt getan, nach einer halben Stunde waren des Kaisers Kleider dreckiger als vorher. Und woher kommen eigentlich diese komischen kleinen Stöckchen auf einmal?!</p>
<p style="text-align: justify;">4. Strom einkaufen. Klingt komisch &#8211; ist hier aber so. Bis ich -Apartmentnutzer &#8211; dann von Easypower &#8211; Stromfirma &#8211; einen 20-stelligen Code bekommen habe, den ich dann in meinem <a href="http://farm3.static.flickr.com/2683/4384349190_d2ec64e80c_o.jpg">Engergiegerät</a> eintippen darf, musste ich einen schier endlosen Prozess durchlaufen. (1) Kärtchen kaufen. (2) Feld freirubbeln. (3) Der Computerstimme den freigerubbelten Code nennen. (4) Die Nummer meines Engergiegerätes nennen. (5) 20 Ziffern richtig verstehen und in der richtigen Reihenfolge notieren. (6) Zurück ins Apartment traben und hoffen, dass ich den Code korrekt aufgeschrieben habe. (7) Den Code eingeben. Easypower&#8230;Ist klar.</p>
<p style="text-align: justify;" lang="de-DE">Nach gut zwei Stunden war dann alles geschafft. Notiz an die Autoren des Oxford English Dictionarys: &#8220;Housekeeping DAY&#8221; wurde umdefiniert in &#8220;Housekeeping HOURS&#8221;. Ich habe natürlich gleich zur Kamera gegriffen und meine, im wahrsten Sinne, glänzende Leistung für meine<a href="http://www.flickr.com/photos/47529133@N05/"> flickr-Sammlung</a> festgehalten. Sucht vielleicht noch ein Waschmittel ein männliches Gesicht zum Werben? Call me!</p>
<p style="text-align: justify;">(Till Seidenspinner; gibt`s auch im <a href="http://blogtopf.blogspot.com/"title="Blogtopf"  target="_blank">Blogtopf!</a>)</p>
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		<title>Süße Kerle auf der Wiese und Orcs beim Grillen &#8211; oder doch anders herum?</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 10:34:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Till</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Pssst! Herr der Ringe 4 kommt! Gedreht hier auf meinem Campus! Auf ner Wiese. Alle internationelen Studenten sollten sich in nem` Klumpen aufstellen und komische Geräusche machen. Und mit den Armen fuchteln. Ich vermute man wird uns später digital Orcköpfe und Schwerter verpassen. Oder Äxte. Ob ich wohl eine Axt haben kann? Peter Jackson him [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Pssst! Herr der Ringe 4 kommt! Gedreht hier auf meinem Campus! Auf ner Wiese. Alle internationelen Studenten sollten sich in nem` Klumpen aufstellen und komische Geräusche machen. Und mit den Armen fuchteln. Ich vermute man wird uns später digital Orcköpfe und Schwerter verpassen. Oder Äxte. Ob ich wohl eine Axt haben kann? Peter Jackson him self war leider nicht da, sonst hätte ich gleich nachgefragt. Stattdessen brüllte eine junge blonde Regisseurin ermutigende Worte der Marke:<span style="font-style: italic;">&#8220;That was brilliant &#8211; not for my movie &#8211; but great!&#8221;</span>. Oder: <span style="font-style: italic;">&#8220;Yeah you guys were great. Let`s do it one more time!&#8221;</span>. One more time übersetzt sich von Regisseurisch auf Schauspielerisch übrigens mit noch mindestens fünf Mal. So kann ich nicht arbeiten. Amateure. Geht doch wieder zurück Werbefilmchen für Universtitäten machen.<span id="more-1953"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Da gehe ich lieber wieder zurück zum free Barbeque. Auch wenn das Wort &#8220;Barbeque&#8221; &#8211; oder in cool &#8220;bbq&#8221; &#8211; mehr versprach als es dann letztendlich gab. Eine kollossale Fleischbratorgie hatte ich erwartet. Irgendwie müssen die 60% der Neuseeländischer doch ihr Übergewicht rechtfertigen. Wirklich reichlich gabs` bei dem bissel Würstle-Warmgemache nur eines: Mücken. Die waren scheinbar genauso hungrig wie ich.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich kann es den Fliegeviechern ja nicht verübeln. Ich würde auch gerne einen so süßen Kerl stechen. (PS: Liebe Gay-Gemeinde: Ich meine das ganz hetero. Ich stehe voll hinter &#8211; oder besser neben euch. Ich sprach aus den Augen einer Mücke!). Fünf Stiche habe ich bisher allein im rechten Arm entdeckt. Meine Jucknerven sind sich aber sicher, dass es mehr sind.</p>
<p style="text-align: justify;">Ganz schön gejuckt hats` mich übrigens auch am Montag. Diesmal aber im positiven Sinne. Immerhin hatte ich meine erste Vorlesung an der UNITEC. Public Relations by Mr. Tim Marshall. Der Mister kam ganz casual in Hawaii-Hemd, Shorts und Sandalen. Ähnlich wie sein Kleidungsstil verliefen dann auch die 3 1/2 Stunden Vorlesung. Seeeehr. Ruhhhig. Ist halt warm hier, mei. Zum Abschluss gabs` dann noch einen motivierenden Spruch:<span style="font-style: italic;">&#8220;I`ll not mark what you have remembered. Your memory doesn´t interest me at all. We´ll read many texts and I wouldn`t wonder, if you acutally rememberd some of it. That`s a human ability. But I would be delighted if you`d be able to use it.&#8221;</span>. Da ist sie wieder meine blonde Regisseurin, huhu!</p>
<p>(Till Seidenspinner; gibt`s auch im <a href="http://blogtopf.blogspot.com/"title="Blogtopf"  target="_blank">Blogtopf!)</a></p>
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		<title>Kia ora, thank you for doing your job!</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 09:17:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Till</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kia Ora von hier! Ersteres bedeutet so viel wie &#8220;Guten Tag&#8221; in der Sprache der Maori, den Ureinwohnern von hier. Und hier ist Neuseeland. Genauer gesagt der Mt. Albert Campus von UNITEC in Auckland, am Nordzipfel der Nordinsel. Die beschwerliche Reise durch Nacht und Wind über Frankfurt und Tokyo nach Auckland ist beendet und ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Kia Ora von <a href="http://farm5.static.flickr.com/4034/4357760460_f5c5af91ed_o.jpg">hier</a>! Ersteres bedeutet so viel wie &#8220;Guten Tag&#8221; in der Sprache der Maori, den Ureinwohnern von hier. Und hier ist Neuseeland. Genauer gesagt der Mt. Albert Campus von UNITEC in Auckland, am Nordzipfel der Nordinsel. Die beschwerliche Reise durch Nacht und Wind über Frankfurt und <a href="http://farm5.static.flickr.com/4008/4356856097_74eed74b97_b.jpg">Tokyo</a> nach Auckland ist beendet und ich habe endlich meine Wahlheimat für die nächsten fünf Monate erreicht. Und wehe das hat sich nicht gelohnt. Die zwei Mal zehn Stunden (für die deutschen Gymnasiasten: Das ist soviel: 20) müssen sich ja irgendwie rentieren. Sonst hätte ich auch nach Malle fliegen können. Oder Holland. Ein Schild am Flughafen von Auckland &#8211; der mit niedlichen 1,2 Millionen Einwohnern größten Stadt am Anus der Welt &#8211; versuchte zu beruhigen: &#8220;<span style="font-style: italic;">Welcome to our beautiful, fantastic country. Enjoy your stay in paradise!</span>&#8220;. Oha. Wenn wir in Berlin sowas hinhängen heißt es wieder&#8230;jaja die Deutschen.</p>
<p style="text-align: justify;">Den ersten Kontakt mit Einheimischen hatte ich am Zollbüdchen. Dahinter saß &#8211; so dachte ich &#8211; ein garnicht so beautiful Zöllner, dem ich als freundlich, hoffentlich unauffälliger Reisender ein fantastic &#8220;<span style="font-style: italic;">Good morning, Sir</span>&#8221; entgegen lächelte. Dass mir ein &#8220;<span style="font-style: italic;">I`M A LADY!</span>&#8221; aus dem Büdchen zurück geknurrt wurde sagte mir: Unfauffällig fällt schonmal aus. Fantastic wird vermutlich jetzt weder ihr &#8211; noch mein Tag. Und beautiful&#8230;oh Gott.<span id="more-1899"></span></p>
<div style="text-align: justify;">Das wurde es erst außerhalb des Flughafengebäudes. Auf der linken Seite <a href="http://farm3.static.flickr.com/2689/4363986509_a2138cceeb_o.jpg">Palmen</a>, auf der Rechten türmen sich in der Ferne schneebedeckte Berge auf und geradeaus sehe ich <a href="http://farm5.static.flickr.com/4046/4364741954_f6dfcc2cda_o.jpg">Strand</a>. Da kann Mallorca einpacken. Und Holland sowieso. Auf dem <a href="http://farm3.static.flickr.com/2693/4357949116_a4137f9c15_o.jpg">Campus </a>angekommen setzte sich das Staunen fort. Wo man sich auf deutschen Unis freut, wenn die Zierhecke echt ist, läuft man hier durch Alleen, hat einen eigenen <a href="http://farm5.static.flickr.com/4071/4357781288_24f7e392ce_o.jpg">Park </a>nebst Wasserfall, Papageien und <a href="http://farm5.static.flickr.com/4063/4357024705_2905166833_o.jpg">Flusslauf </a>und einen Shuttlebus, der einen auf Winke-Winke-Zeichen durch die Gegend bummelt.</div>
<p style="text-align: justify;">Generell ist der Neuseeländer sehr freundlich und hilfsbereit. Das liegt &#8211; so mein Taxifahrer &#8211; an der Tatsache, dass man weit und breit keine Nachbarn hat. Da ist nur Wasser. Im Umkehrschluss heißt das also: Uns Deutsche kann keiner mögen, solange um uns rum so viele andere Länder sind. Da kriegt der Deutsche gleich son Jucken unter der Nase /:=)</p>
<p style="text-align: justify;">Nein im Ernst. Die Leute hier sind niedlich. Da wird sich sogar beim <a href="http://farm3.static.flickr.com/2735/4364733716_a0ef3e1785_o.jpg">Busfahrer</a> bedankt, wenn man aussteigt. &#8220;<span style="font-style: italic;">Thank you for doing your job</span>&#8220;. Toll. Wenn man das über die Merkel auch nur mal denken könnte. Außerdem sprechen mich ständig fremde Menschen an. Wie es mir denn geht. Oder wo ich denn hingehe. Ob ich denn öfters mit diesem Bus fahren würde. Offenbar sehe ich sehr verloren aus. Bei dem <a href="http://farm5.static.flickr.com/4050/4358811576_f821922ed6_o.jpg">riesigen Campus</a> wäre das kein Wunder. Wenn der Neuseeländer dann wieder seine beeindruckende Unorganisation raushängen lässt, bin ich zudem auch noch genervt. &#8220;<span style="font-style: italic;">Das<a href="http://farm5.static.flickr.com/4044/4357219425_ee10b5640f_o.jpg"> International Office</a> wird ab 14 Uhr wieder besetzt sein.</span>&#8221; bedeutet in Neuseeland, dass ab 16 Uhr wieder jemand da ist. Das erfuhr ich um 15 Uhr. Schwitzend vor der verschlossenen Tür, nachdem mir um die versprochenden 14 Uhr gesagt wurde, ich solle doch bitte in einer Stunde wiederkommen. Thank you for doing your job.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber was solls. Auf meinem<a href="http://farm3.static.flickr.com/2737/4357080255_df8e40aa78_o.jpg"> Wasserkocher </a>steht ja auch mutig &#8220;<span style="font-style: italic;">Cordless</span>&#8220;. Also Kabellos. Ist er nicht. Warum soll ich mich also über optimistische Zeitangaben wundern? Jetzt macht auch das zweite Schild am Flughafen Sinn: &#8220;<span style="font-style: italic;">Take it easy</span>&#8220;.</p>
<p>(Till Seidenspinner; gibt`s auch im <a href="http://blogtopf.blogspot.com/"title="Blogtopf"  target="_blank">Blogtopf</a>!)</p>
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		<title>Regnerisch, mit einer Chance auf Fleischbällchen</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 12:34:09 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ungemütliche Begriffe á la trüb, regnerisch, kühl, bewölkt, nass oder gewittrig stehen bei deutschen Wetterfeen hoch im Kurs. Habt ihr euch nicht auch schon immer jemanden gewünscht, bei dem ihr euch über das ewig triste Wetter beschweren könnt? Vielleicht einen Wetter-Minister, eine Sonnenscheinbehörde, oder ein Wetter-Änderungs-Amt? Unrealistisch? Typisch, dass der Deutsche sich wieder künstlich über [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ungemütliche Begriffe á la trüb, regnerisch, kühl, bewölkt, nass oder gewittrig stehen bei deutschen Wetterfeen hoch im Kurs. Habt ihr euch nicht auch schon immer jemanden gewünscht, bei dem ihr euch über das ewig triste Wetter beschweren könnt? Vielleicht einen Wetter-Minister, eine Sonnenscheinbehörde, oder ein Wetter-Änderungs-Amt?</p>
<p style="text-align: justify;">Unrealistisch? Typisch, dass der Deutsche sich wieder künstlich über Dinge aufregt, die er sowiso nicht beeinflussen kann? Paperlapapp. Die Chinesen machen es doch vor. Dort gibt es tatsächlich ein Amt für Wetterbeeinflussung. Auf Wunsch der Obrigkeit  werden Wolken via Flugzeug spezielle Salze geimpft, an denen sich Regentropfen bilden, die wegen ihres Gewichtes irgendwann zu Boden träufeln. Klingt toll &#8211; ist aber Moppelkotze.</p>
<p style="text-align: justify;">Der so erzeugte künstliche Regen fällt meist stärker aus als natürlicher Niederschlag und erstreckt sich über größere Gebiete. Wenn ich also Düsseldorf treffen möchte, versenke ich Holland. Totales Chaos rufe ich hervor, indem ich mich bei der Menge der abgeworfenen Chemikalien verrechne. So geschehen in Peking. Die Folge war ein unkontrollierter Schneesturm mitten in Chinas Vorzeigemetropole. Verkehrsunfälle, ungläubige Blicke kleiner, verblüffter Chinesen und böse Anrufe bei den Wettermachern. Ich wollte doch Sonne, Mensch!</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/-uqES5dTcak&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/-uqES5dTcak&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Weltraumflugfachverkäuferin</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Oct 2009 08:26:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Till</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wurstwarenfachverkäuferin war Gestern! In Österreich können Brigitte und Eische ihren Kunden jetzt Weltraumreisen in den Einkaufswagen legen. Und nein, ich bediene keine Vorurteile. Das sind Stereotypen. Genau so wie es typisch ist, dass die Tickets für einen Ausflug ins Schwarze Dunkel um unserem Planeten rum` nicht im Reisebüro, sondern im Supermarkt zu haben sind. Was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wurstwarenfachverkäuferin war Gestern! In Österreich können Brigitte und Eische ihren Kunden jetzt Weltraumreisen in den Einkaufswagen legen. Und nein, ich bediene keine Vorurteile. Das sind Stereotypen. Genau so wie es typisch ist, dass die Tickets für einen Ausflug ins Schwarze Dunkel um unserem Planeten rum` nicht im Reisebüro, sondern im Supermarkt zu haben sind. Was denn, noch nicht gefunden? Schau nochmal zwischen den Raumanzügen und den Mondlandefähren nach. Die müssten ganz in der Nähe von Mars und Milkyway sein.</p>
<p><a href="http://3.bp.blogspot.com/_U-ycRT9zAWU/SuK5G9DPebI/AAAAAAAAAHU/h-H7M0ocOok/s1600-h/48662-Russia_Kazakhstan_Space_Tourist_XMIM132.jpg" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"><img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5396078832661789106" style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 134px; height: 171px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_U-ycRT9zAWU/SuK5G9DPebI/AAAAAAAAAHU/h-H7M0ocOok/s320/48662-Russia_Kazakhstan_Space_Tourist_XMIM132.jpg" border="0" alt="" /></a>Lach nicht! Die Österreicher meinen das tatsächlich ernst. Wie alles, bei dem sie hoch hinaus wollen /:=). Sie warnen Hobbyastronauten sogar davor, dass Raumflüge andere Belastungen zur Folge haben, als gewöhnliche Linienflüge. Die Schwimmweste finden Sie aber nach wie vor unter ihrem Sitz. Klapptischchen und Stewardessen sind in den stolzen 240.000 Euro pro Ticket allerdings noch nicht mit inbegriffen. Dafür bekommt der österreichische Geldbaumzüchter aber immerhin das nötige Fitnesstraining, einen maßgeschneiderten Sicherheitsanzug, den Flug in den Orbit und ein Foto mit E.T. . Ach und natürlich darf er auch zur After-Flight-Party. Wenn ihm nach dem Flug nicht schon kotzübel war, kann er es da dann nachholen.</p>
<p>(Till Seidenspinner, gibt`s auch im <a href="http://blogtopf.blogspot.com/">Blogtopf</a>!)</p>
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