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	<title>censoredmagaz.in &#187; Kolumne</title>
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	<description>Event-&#38; Lifestyleblog</description>
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		<title>&#8220;Man liebt, weil man liebt. Dafür gibt es keinen Grund.&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Oct 2011 19:04:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sebo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[„‘cause you know i&#8217;d walk a thousand miles , if i could just see you&#8230; tonight. it&#8217;s always times like these, when i think of you and i wonder if you ever think of me.“ Wenn du jemanden vermisst, dann heißt das, dass du Glück hast. Denn es bedeutet, dass du dann jemanden ganz besonderes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><strong>„</strong></strong>‘<em>cause you know i&#8217;d walk a thousand miles , if i could just see you&#8230; tonight. it&#8217;s always times like these, when i think of you and i wonder if you ever think of me</em>.<strong><strong>“ <a href="http://www.censoredmagaz.in/wp-content/uploads/2011/10/schuhe3.jpg"class="lightbox" ><img class="alignright size-medium wp-image-3404" src="http://www.censoredmagaz.in/wp-content/uploads/2011/10/schuhe3-300x160.jpg" alt="Quelle: Philipp Thiel" width="300" height="160" /></a></strong></strong><strong><strong></strong></strong></p>
<p>Wenn du jemanden vermisst, dann heißt das, dass du Glück hast. Denn es bedeutet, dass du dann jemanden ganz besonderes in deinem Leben hattest, der es wert ist vermisst zu werden. Jede Sekunde, jeden Atemzug. In einem Leben begegnen wir so vielen Menschen, doch nicht alle diese Menschen berühren uns, wir erinnern uns nicht an sie. Doch es gibt Menschen, die berühren dich einmal und dein ganzes Leben ändert sich. Für immer. Du verliebst dich, ob du es willst oder nicht und dieses Gefühl geht niemals vorbei. Sei es deine erste große Liebe oder die Liebe deines Lebens. Du fragst dich manchmal, was das ist, wahre Liebe? Wahre Liebe ist, wenn dir das Glück des anderen wichtiger ist als dein eigenes und du alles dafür tust, dass diese Person überglücklich ist. Du liebst diese Person mehr als dich und dein Leben. Genau das ist es, was wahre Liebe ausmacht. Denn das schlimmste, was diese Person tut oder das schrecklichste, was sie denkt, hält dich nicht davon ab, immer da zu sein. Es lässt dich nicht einmal zweifeln. Du brauchst keine Bilder, um dich an diesen ganz besonderen Menschen zu erinnern, du machst einfach die Augen zu. Und du verbringst deine Zeit damit, diese Person zu wollen und zu vermissen, auch wenn du deine große Liebe noch nicht kennen gelernt hast. Denn ich glaube, es wird immer so sein, der Mensch will lieben und auch geliebt werden. Und wenn du die glücklichste Person auf dieser Erde bist, dann entscheidet die Person, die du liebst, dich auch zurück zu lieben. Und wenn alle deine Träume in Erfüllung gehen, dann ist es der geliebte Mensch, den du dir an deine Seite wünschst. Und woher weiß ich das alles? Weil ich an Liebe glaube. Und das Leben wäre nicht lebenswert, wenn wir keine Träume hätten. Denn ohne Träume und den Glauben, dass man alles möglich machen kann, würde die Welt ein sehr trauriger Ort sein. Man darf niemals aufgeben. Und ich persönlich, werde auch niemals damit anfangen. Und genau so, sollte jeder von uns denken, denn die schönsten Dinge im Leben, fallen dir nicht einfach so in den Schoß. Du kämpfst bis zum bitteren Ende und hörst auch nicht auf zu kämpfen, denn wenn du dich in zehn Jahren siehst, dann würdest du es bereuen und denken, hätte ich doch niemals aufgegeben. Der Mensch ist nicht nur ein Überlebender, er ist ein Kämpfer. Und jeden Tag aufs Neue beweisen wir uns das.</p>
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		<title>Und täglich grüßt der Lockführer</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Jul 2011 07:58:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Morgens um sieben am Bahnsteig: „Oh je, hoffentlich, sieht mich jetzt niemand, mit dem ich reden muss!“ Wer täglich mit dem Zug fahren muss, der weiß was ich meine. Grauer Himmel, es ist noch kühl, die Augen sind noch nicht wirklich auf, der erste Kaffee wirkt auch noch nicht richtig. Am liebsten möchte man einfach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;"><a href="http://www.censoredmagaz.in/wp-content/uploads/2011/07/744px-Deutsche_Bahn_AG-Logo.png"class="lightbox" title="Deutsche Bahn AG Logo" ><img class="alignleft size-medium wp-image-3071" title="Deutsche Bahn AG Logo" src="http://www.censoredmagaz.in/wp-content/uploads/2011/07/744px-Deutsche_Bahn_AG-Logo-300x212.png" alt="" width="300" height="212" /></a>Morgens um sieben am Bahnsteig: „Oh je, hoffentlich, sieht mich jetzt niemand, mit dem ich reden muss!“ Wer täglich mit dem Zug fahren muss, der weiß was ich meine. Grauer Himmel, es ist noch kühl, die Augen sind noch nicht wirklich auf, der erste Kaffee wirkt auch noch nicht richtig. Am liebsten möchte man einfach nur still und alleine in einer Ecke sitzen bleiben und noch ein wenig weiter schlafen. Aber die Welt möchte es nun mal anders. Bevor man es noch schafft in einen hinteren Bereich des Bahnsteigs zu verschwinden wird man schon gesichtet. Meistens von einer kommunikativeren Person, als man es sich grade wünscht. Schon fängt sie an ihren Schwall an Informationen auf ihre Mitmenschen loszulassen, ohne, dass sie gefragt wird. Aber nagut, dann muss eben auf Autopilot geschaltet werden. Mit „ahas“ und „mhhms“ übersteht man die paar Minuten bis der Zug dann endlich kommt. Dank des Gedränges gelingt es meistens vom Plappermaul zu entkommen. Sich über den Sieg freuend lässt man sich auf einen freien Platz fallen. Endlich Ruhe.</span></p>
<h2 style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Glaubt man! </span></h2>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Denn, wie soll es schon anders sein, folgt schon die nächste Tortur. Neue Sitznachbarn. Meine allerliebste Sorte: pupertäre Teenager mit fatalem Musikgeschmack, die in voller Lautstärke Ihre Musik mit dem Handy abspielen.  Klasse. Nach zehn Minuten Ohrenkrebs: neue Station, neuer Sitznachbar. Endlich Ruhe. </span></p>
<h2 style="text-align: justify;"><a name="_GoBack"></a><span style="font-size: small;"> Glaubt man! </span></h2>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Noch während man sich langsam in seinem Sitz entspannt entfaltet sich ein dezenter Duft in der Nase…. Und Plötzlich riecht man das ganze Ausmaß: ein Mix aus Zwiebeln, Knoblauch, Fisch, Schweiß, …, man weiß es nicht genau. Jedenfalls stinkt es und man kann nichts dagegen machen. Es kommt die Angst auf, so lange neben der Person sitzen zu müssen, bis der erbärmliche Gestank auf einen selbst abfärbt. Doch zum Glück &#8211;  sie steigt aus. </span></p>
<p><center><!-- BEGIN ADKLICK.NET BANNERCODE --><script src="http://partners.adklick.de/adclick.php?id=1291&#038;user=15386&#038;banner=6528&#038;data=0&#038;element=1&#038;width=468&#038;height=60&#038;subid=0" language="JavaScript"></script><!-- END ADKLICK.NET BANNERCODE --></center></p>
<h2 style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Neue Station, neuer Sitznachbar. </span></h2>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Die Hoffnung steigt wieder in mir auf: endlich Ruhe? Zu früh gefreut. Ein Handy wird gezückt: „Ey, was rufst du meine Freundin an? &#8230; Wo wohnst du, ich schlage dich! &#8230; Aufs Maul?! … Alta, warum rufst du überhaupt meine Freundin an? … Hör auf mich aggressiv zu machen, sonst komm ich direkt zu dir rüber, also sag mir jetzt wo du herkommst!“ Jetzt bloß nicht lachen, auch wenn es schwer fällt, sonst bekommt man selbst „aufs Maul“. </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;"><strong>Endlich, nach gefühlten fünf Stunden Fahrt – Freiheit. Und das schönste an der ganzen Sache ist, es gibt auch noch eine Rückfahrt! </strong></span></p>
<p>(Autorin: N. Simon)</p>
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		<title>Foltermethode mit fünf Buchstaben: SPORT</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Mar 2011 14:04:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>santangelo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was für die eine Hälfte der Menschheit die wohl schönste, spaßigste und entspannendste Aktivität der Welt ist, ist für die andere Hälfte das genaue Gegenteil. So zum Beispiel auch für mich. Jetzt mal ganz ehrlich: Wie soll es Menschen, die mit einer Sportlichkeit eines Medizinballs gesegnet sind, Spaß machen sich zu bewegen? Natürlich wird immer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Was für die eine Hälfte der Menschheit die wohl schönste, spaßigste und entspannendste Aktivität der Welt ist, ist für die andere Hälfte das genaue Gegenteil. So zum Beispiel auch für mich.</p>
<p style="text-align: justify;">Jetzt mal ganz ehrlich: Wie soll es Menschen, die mit einer Sportlichkeit eines Medizinballs gesegnet sind, Spaß machen sich zu bewegen? Natürlich wird immer betont, wie wichtig Sport für die Gesundheit ist und dass man ganz herrlich neue Kontakte durch gemeinsame Aktivitäten knüpfen kann. Aber jetzt mal im Ernst: Wie viele Menschen haben sich mindestens 10 Jahre lang durch den Sportunterricht geschmuggelt in der Hoffnung beim Hochsprung nicht wieder gegen, sondern über diese Stange zu springen, die einen bereits aus weiter Ferne schadenfroh entgegenlächelt. Doch fangen wir mal ganz unten an: beim Bodenturnen.<span id="more-2713"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Wer kennt sie nicht? Die Sportgazellen, bei denen das Bodenturnen so graziös aussieht, dass man denken könnte diese Menschen seien bereits mit einer Rolle rückwärts und einem darauf folgenden Ausfallschritt auf die Welt gekommen. Tja, wie sich erwiesen hat gibt es Menschen, bei denen das Ganze etwas anders aussieht. Statt einer flüssigen und würdevollen Bewegung endet das ganze Spektakel in einer reinen Tortur und gleicht einem Kampf mit seinen eigenen Gliedmaßen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die nächste Stufe der Erniedrigung ist das Bockspringen. Wo andere geschmeidig wie ein Adler über den Bock gleiten, springen andere mit voller Wucht gegen dieses Hindernis und landen letztlich mit aufgerissenem Bein auf dem Boden &#8211; unter dem Bock begraben. Was ein Spaß! Zumindest für den gesamten Trupp, der bereits wartend auf der Bank hockt und für den Sportlehrer, der nach Luft ringend ganz vergisst einen von diesem verdammt schweren Gegenstand zu befreien. Naja, zumindest kann man jetzt bei schwereren Verletzungen die entsprechenden Körperteile, dank der am Bock klebenden DNA  nachzüchten&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Weiter geht es mit dem Erklimmen von Seilen bzw. Stangen. Entschuldigung, aber da wo ich herkomme gibt es bereits Aufzüge und Treppen, sodass ich in meiner Freizeit keine Stangen bezwingen muss&#8230;Aber nun gut, auch hier gibt es die Exemplare, die selbst den erfahrensten Affen die Schau stehlen und bei denen man meinen könnte, dies sei die einzig richtige Weise sich fortzubewegen und die Häuser und Straßen hätten senkrecht gen Himmel erbaut werden sollen.</p>
<p style="text-align: justify;">Kommen wir nun zum Ballsport. Ziel bei den meisten dieser Sportarten ist es einen Ball in in das gegnerische Tor, in den gegnerischen Korb oder auf das gegnerische Feld zu befördern und somit seiner Mannschaft zum Sieg zu verhelfen. Eigentlich ganz einfach&#8230;eigentlich. Für alle Bewegungslegastheniker ist dies aber nicht so und genau zwei Möglichkeiten bleiben einem übrig, um ernsthaften Schäden vorzubeugen.<br />
Die erste Möglichkeit besteht darin sich dem motivierten Lauffluss der Gruppe anzuschließen und wenigstens so zu tun als würde man gerne den Ball bekommen, jedoch nicht gegen die Alphamännchen ankommt, die mit atemberaubenden, koordinierten Bein- und Wurfbewegungen das Spiel im völligen Alleingang über die Bühne bringen.<br />
Die zweite Möglichkeit ist die des regungslosen Mikadostäbchens: Wer sich bewegt verliert. Hier versucht man so lange es geht sich aus dem Spielgeschehen heraus zu halten, ohne auch nur den Anschein erwecken zu wollen, dass man sich wirklich für den Endstand dieses Spiels interessiert. Bevorzugt wird diese Variante vor allem beim Volleyball, wobei hier meist tatsächlich ein viel zu langsamer Reiz-Reaktions-Mechanismus stattfindet und man erst, nachdem der Ball vor einem auf dem Boden landet, einen Schritt zur Seite macht, damit dieser auch ungehindert weiter rollen kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch wer glaubt sich mit diesem Verhalten in Sicherheit zu wissen, den muss ich leider enttäuschen. Wie ich bereits sagte: Die oben genannten Verhaltensmuster dienen nur zur Vorbeugung ernsthafter Schädigungen und verhindern nicht, dass man bereits bei den Aufwärmübungen den Ball mitten ins Gesicht bekommt und somit der Anfang für die bereits geplante Nasen-OP gemacht ist. Der „Vorteil“ dieser Angriffe: Man lernt ziemlich schnell welche Bälle, wie sehr schmerzen und kann sich später stolzer Wettkönig, mit der Wette: „Ich kann die Ballart durch den bloßen Aufprall auf mein Gesicht erraten“, nennen.</p>
<p style="text-align: justify;">Wer also noch immer der Meinung ist Sport sei gesund und fördert die Chance soziale Kontakte zu knüpfen hat Recht: Sport ist gesund für die Lachmuskeln, denn sich so herrlich zu blamieren schafft man nirgendwo so leicht wie beim Sport und Kontakte zu knüpfen ist hier auch viel einfacher. All die netten Sanitäter und das besorgte Krankenhauspersonal, welches einen bereits nach den ersten paar Unfällen freudig in Empfang nimmt, würde man ohne diese erheiternde Tätigkeit niemals oder erst sehr viel später kennenlernen.</p>
<p style="text-align: justify;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Deutsche Bahn &#8211; Das Leben in vollen Zügen genießen</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Mar 2011 14:10:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>santangelo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bahnfahren&#8230; eigentlich ein Widerspruch in sich, aber wenn sie denn mal fährt, ist das ein Spaß für Groß und Klein. Was anfangs noch wie eine harmlose und umweltfreundlichere Variante aussieht sich von A nach B zu bewegen, entpuppt sich nach spätestens zwei Minuten Bahnfahrt als reinste Freakshow. Immer hat man das Glück genau neben dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Bahnfahren&#8230; eigentlich ein Widerspruch in sich, aber wenn sie denn mal fährt, ist das ein Spaß für Groß und Klein. Was anfangs noch wie eine harmlose und umweltfreundlichere Variante aussieht sich von A nach B zu bewegen, entpuppt sich nach spätestens zwei Minuten Bahnfahrt als reinste Freakshow.<br />
Immer hat man das Glück genau neben dem Menschen zu sitzen, der gerade am mitteilungsbedürftigsten ist und den es wirklich nicht interessiert, ob man seine Geschichte gerade hören will oder nicht. Und dieses Glück widerfuhr auch mir erst kürzlich wieder.</p>
<p><span id="more-2677"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">Angefangen hat die unendliche Geschichte, welche sich mir an einem anfangs noch ganz ruhigen Arbeitsmorgen bot, mit einem ganz unauffälligen und schüchternen „Guten Morgen! Ist denn hier noch frei?“. Daraufhin folgte eine Anstandsminute des einvernehmlichen Schweigens, in dem ich mich noch konzentrierter in mein Buch vertiefte und mein Gegenüber mich genaustens studierte, um seine Einleitung in die darauf folgenden Worte etwas persönlicher zu gestalten. „Ach, Sie lesen? Ist das Buch spannend?“ Nun, wenn ich denn dazu käme es zu lesen, sicherlich&#8230; Mit einer kurzen aber präzisen Antwort versuchte ich meinem übermotivierten Gesprächspartner zu vermitteln, dass ich gerade versuche herauszufinden, ob mein Buch denn spannend ist: „Ja.“</p>
<p style="text-align: justify;">Mit so viel Wortkargheit hat der Arme wohl nicht gerechnet. Doch dieses Verhalten klappt bei solch überaus kommunikationsfreudigen Exemplaren nicht und schon bei der nächsten Gelegenheit ging mein Gesprächspartner in die Vollen: „Wir stehen, das ist ungewöhnlich. Wahrscheinlich ist an der Schranke etwas nicht in Ordnung.“ Nett lächelnd versuchte ich erneut meinem leicht aufdringlichen Mitreisenden nonverbal mitzuteilen, dass ich seine Information verstanden hätte, aber nun gerne mein Buch weiterlesen möchte. Nun, es schien als sei er immun dagegen und es blieb mir nichts Anderes übrig, außer dieser fesselnden Geschichte weiter zu lauschen und auf ein baldiges Ende bzw. auf das Reiseziel zu warten.</p>
<p style="text-align: justify;">„Wissen Sie, ich habe früher ja auch an der Bahnschranke gearbeitet, damals musste man die noch kurbeln, das war vielleicht ein gefährlicher Job.“ Für diese Information hat sich das Aufstehen doch schon gelohnt.<br />
„Ja, aber heute geht das ja alles automatisch. Da muss man ja nur n Knöpfchen drücken und schon geht alles von alleine. Wissen Sie, früher musste ich noch Fahnen schwenken, damit die Autos auch vor den Schranken halten.“ Die Fahne schwenkte ich ab diesem Zeitpunkt dann auch, denn mehr als mein Buch zuzuklappen und voll und ganz Teil dieser  Geschichte zu werden wäre sinnlos gewesen.<br />
„Ja, das waren noch Zeiten. Was das immer für einen Stunk vom Chef gab, wenn verständnislose Autofahrer sich einfach an uns vorbeischlängelten und die Bahnen trotz heranfahrender Züge überquerten. Aber was sollten wir machen? Wir konnten ja nichts dazu.“ Ja, dieses Gefühl der Hilflosigkeit kannte ich zu gut. Der gute Herr, der mir fast schon auf dem Schoß saß schrie mittlerweile durch den halben Zug und alle anfangs noch schläfrigen Blicke waren nun auf uns gerichtet. Die Bahnfahrt kam mir noch nie so lange vor, es war als würde der Schaffner um meine Situation wissen und ein paar Extra-Runden einlegen, um die Geschichte auch schön ausklingen zu lassen.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch irgendwann erklang dann doch noch die zarte Stimme des Bahnfahrers, ganz anders als das kräftige Organ meines Wortwasserfalls von gegenüber, mit der erlösenden Nachricht die Endstation bald erreicht zu haben. Schnell aber höflich erhob ich mich also von meinem Platz, wünschte meinem interessanten Individuum viel Spaß auf seinem heutigen Seminar und spurtete zur Tür, die sich leider genau neben unseren Sitzplätzen befand und regelrecht dazu einlud unsere eher einseitige Unterhaltung in einer höheren Lautstärke fort zu führen. „Wissen Sie, diese Frau hat Ahnung, die heute spricht. Ja, das ist ja gar nicht mehr selbstverständlich. Die meisten erzählen einfach irgendwas und hinterher fragt man sich, was wollte der einem da jetzt weiß machen?“ Ganz meiner Meinung, es gibt viel zu viele Leute, die einfach ungebeten anfangen zu reden und das einfach ohne Punkt und Komma. Ich fragte mich tatsächlich wie der es schaffen will ein gesamtes Seminar lang zuzuhören anstatt zu sprechen&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Und nun zur Eine-Millionen-Euro-Frage: Wer oder was ist Werne an der Lippe?</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Feb 2011 08:40:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[a) eine Krankheit b) eine gemeine Insektenart c) eine Stadt im Westen Deutschlands d) der Bruder von Jürgen von der Lippe Na, wissen Sie es? Wenn nicht, machen Sie sich Nichts draus. Selbst die netten Damen und Herren, die hinter den Bahnschaltern sitzen konnten mir keine Auskunft über das kleine Städtchen geben und erst nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><a href="http://www.censoredmagaz.in/wp-content/uploads/2011/02/AK_Werne_01_front_02.jpg"class="lightbox" title="HEIMATPIXEL - DIGITALES DESIGN AUS DER HEIMAT" ><img class="alignright size-medium wp-image-2617" title="HEIMATPIXEL - DIGITALES DESIGN AUS DER HEIMAT" src="http://www.censoredmagaz.in/wp-content/uploads/2011/02/AK_Werne_01_front_02-300x213.jpg" alt="" width="300" height="213" /></a>a) eine Krankheit<br />
b) eine gemeine Insektenart<br />
c) eine Stadt im Westen Deutschlands<br />
d) der Bruder von Jürgen von der Lippe</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Na, wissen Sie es?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wenn nicht, machen Sie sich Nichts draus. Selbst die netten Damen und Herren, die hinter den Bahnschaltern sitzen konnten mir keine Auskunft über das kleine Städtchen geben und erst nach einer guten halben Stunde konnte ich mich stolze Besitzerin einer Bahnkarte nach Werne nennen und fühlte mich gleich ein wenig wie Christopher Kolumbus: bereit Neues zu entdecken.</p>
<p style="text-align: justify;">Ausgestattet mit Wasser und Nahrung für 3 Tage machte ich mich also auf den Weg. Vorbei an zahlreichen Steppen und Feldern, kam ich nach einer guten Stunde in dem 32000-Seelen-Ort an, welcher überraschender Weise doch schon durch Straßen und Internet mit dem Rest der Welt verbunden ist. Eine Frechheit also diesen Ort nicht zu kennen!</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Der erste Eindruck: niedlich.<span id="more-2616"></span></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ein kleiner Bahnhof mit gerade mal 2 Bahngleisen, von denen allerdings im Regelfall, nur ein einziges befahren wird und keinerlei Informations- bzw. Beschwerdestelle. Aber das braucht man hier auch nicht. Wer sich informieren will geht einfach zu Theo, dem freundlichen Kioskverkäufer nebenan und beschweren tut man sich hier eben nicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Und worüber auch? Auf dem Weg in die Innenstadt lächelten mir hübsche Häuschen mit kleinen Vorgärtchen entgegen, die vom grünen Daumen persönlich gehegt und gepflegt werden. Selbst die Straßen ebneten mir den Weg, so sauber, dass man denken könnte die Menschen schweben hier über den Boden, bis man den Dorfältesten begegnet, die einen bereits in der Morgendämmerung mit ihren Krückstöcken, Trolleys und Rollatoren über den Haufen fahren.</p>
<p style="text-align: justify;">In der Innenstadt angekommen orientierte ich mich gleich an den netten Straßenschildern, die einem nicht nur verraten in welchem, mit Kopfsteinen bepflasterten, Gässchen man sich nun schon wieder verlaufen hat, sondern einem auch noch gleichzeitig etwas über die Straßen lehren. Offen teilen sie einem mit: „Guten Tag Fremder. Du befindest dich nun auf dem Roggenmarkt. Dieser Markt galt den Bauern, um das Kornbrot zu verkaufen.“</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Das ist doch mal nett.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Apropos, nett. Nett sind auch die Menschen, die dieses süße Städtchen so liebenswert machen. Hier wird nicht übereinander gelästert, hier werden lediglich Tatsachen erörtert und Lösungen für Nachbarn gefunden, die noch gar nichts über ihre Probleme wissen.   Stets mit einem Lächeln auf den Lippen sind sie bereit einem bei Rat und Tat zur Seite zu stehen und erklären einem liebend gerne den Weg:</p>
<p style="text-align: justify;">„Einfach gerade aus und an dem alten Gebäude dann links“. Wären die Häuser in der Stadt nicht alle ziemlich alt, wäre die Beschreibung bestimmt hilfreich. Getreu dem Motto „Ob du wirklich richtig stehst, siehst du wenn die Tür aufgeht.“, macht man sich dann also auf den Weg.</p>
<p style="text-align: justify;">Auf den Weg machte ich mich am Ende des Tages dann auch wieder: zurück nach Hause. Vorbei an den süßen Häuschen, über die gemeingefährlichen Kopfsteinpflaster und vorbei an Theo, befand ich mich letzten Endes wieder am Bahnhof. Nach einer kurzen Ansage vom gut versteckten Bahnhofspersonal mit der Nachricht, dass der Zug heute ausnahmsweise von Gleis 1 abfahren würde, sowie einer synchron völlig sauberen 180-Grad-Drehung der wartenden Bahngäste, einschließlich mir, setzte ich mich in den Zug und folgendes Gedicht formte sich aus den Erlebnissen des heutigen Tages:</p>
<p style="text-align: center;">So langsam lichten sich die Sterne<br />
Und die Sonne scheint über Werne.<br />
Das Städtelein mit den süßen Gassen,<br />
wo man sich herrlich bricht die hohen Hacken.</p>
<p style="text-align: center;">Das Örtlein, in dem man stets laut lacht<br />
und niemand über den anderen klagt.<br />
Es sind die kleinen Dinge im Leben,<br />
worauf die Menschen hier einen heben.</p>
<p style="text-align: center;">Neue Rohre, neue Brunnen<br />
das sind Dinge von denen sie träumen.<br />
Und kommt einmal ein Bösewicht ins Städtelein rein<br />
so jagt man ihn sofort wieder Heim.</p>
<p style="text-align: center;">Denn trotz über den Gartenzaun wachsende Tannen,<br />
die Werner halten doch zusammen.<br />
Ob Metzgermeister oder Friseursalon,<br />
jeder ist hier eine Bezugsperson.</p>
<p style="text-align: center;">Und schon an den Städtetoren,<br />
stehen kampfbereit die Greisen mit ihren Rollatoren.<br />
Ja das kleine Örtchen in der Ferne,<br />
Werne hier bin ich doch wirklich gerne!</p>
<p style="text-align: right;">(Februar 2011: Jennifer Santangelo)</p>
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		<title>Esst mehr Kinder!</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Feb 2011 17:21:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kinder. Unsere Zukunft. Und so süüüß! Marcel war nicht süß. Und wenn diese etwa neun bis zehn Jahre alte Kröte meine Zukunft ist, bin ich dafür, dass solch Vorzeige-Intelektuelle Eltern wie die seinen in den fünf Minuten doch bitte etwas Anderes machen sollten. Spazieren gehen zum Beispiel. Oder Spülen. Hauptsache ich muss nie wieder in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Kinder. Unsere Zukunft. Und so süüüß! Marcel war nicht süß. Und wenn  diese etwa neun bis zehn Jahre alte Kröte meine Zukunft ist, bin ich  dafür, dass solch Vorzeige-Intelektuelle Eltern wie die seinen in den  fünf Minuten doch bitte etwas Anderes machen sollten. Spazieren gehen  zum Beispiel. Oder Spülen. Hauptsache ich muss nie wieder in einer roten  Blechröhre eingesperrt, auf dem Weg zum Bochumer Hauptbahnhof  herausfinden, wie das Kind die Welt sieht. Und &#8211; und das ist das  eigentliche Problem &#8211; es einem mitteilt. Laut. Ohne Punkt und Komma. Mit  einer Stimme, die jeden Heavy Metal Sänger vor Neid erblassen lassen  würde.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich war keine Minute auf meinem Platz in einer wie gewöhnlich sehr  vollen Bahn, als ich eine schrille, laute Kinderstimme hörte. Eine von  denen, die direkt von der Ohrmuschel an die Hirnrinde trommelt. Ich  spürte wie jedes Wort, was aus dem kleinen Krötenmund kam, seinen Teil  dazu beitrug, was später immense Kopfschmerzen sein würden. Wenn es die  schiere Lautstärke nicht schaffen sollte, so würden es die Inhalte &#8211;  beziehungsweise Nichtinhalte seiner Aussagen tun:&#8221;Mamaa? Warum ist der  Zug rot? Ich mag keine roten Züge.&#8221; &#8230;&#8221;Mamaaa? Kannst du dem Schaffner  mal sagen der soll den Zug blau machen.&#8221;&#8230;&#8221;Mamaaa? MAAMAA? Sind wir  noch in Dortmund? Dortmund ist doof. Ich will in Bochum sein.&#8221;&#8230;&#8221;Mama  ich habe heute einen Hund gesehen&#8221;.<br />
<span id="more-2562"></span><br />
&#8220;Wirklich? Wo denn?&#8221; fragte ich, um mich in dieses für den Fortbestand  des Lebens immens bedeutsame Gespräch einzuklinken. &#8220;Ich habe das Mama  erzählt &#8211; nicht dir!&#8221; sagte das kleine Persönchen &#8211; aber schon vollends  ausgewachsene Arschloch. Nett wollte ich sein. Solange ich rede, könne  er es zumindest nicht tun, dachte ich. Mich interessiert nicht, ob und  schon gar nicht WO das Schrumpfhirn einen Hund gesehen hatte. Wow ein  Hund. EIN HUND! Diese Information bringt mir nichts. Sie bringt  niemandem etwas. Nicht einmal der völlig überforderten Mutter.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich mache ihr keinen Vorwurf. Kinder haben eine unglaublich effektive  Fähigkeit das Gehirn erwachsener Menschen im Schädel explodieren zu  lassen und neben dem Blutbad stehend von Fremden immernoch als &#8220;süß&#8221;  bezeichnet zu werden. Hier ein Tipp: Solltest du jemals von einem  kleinen Menschen gefragt werden, &#8220;warum&#8221; etwas so ist, wie es ist, sag  nichts. Ignoriere die Frage. Es ist das Beste, was du tun kannst. Sonst  weißt du am Ende der Konversation nicht einmal mehr, wer du bist.</p>
<p style="text-align: justify;">&#8220;Mama? Warum ist der Himmel blau?&#8221;&#8230;&#8221;Öh ja das hängt irgendwie mit der  Sonneneinstrahlung und den Teilchen in der Luft zusammen&#8230;die  reflektieren das Licht irgendwie und dann sieht der Himmel blau aus.&#8221;  &#8230;&#8221;Warum?&#8221;&#8230;&#8221;Weil die Schicht, die unseren Planeten umgibt die anderen  Farben rausfiltert.&#8221;&#8230;&#8221;Warum?&#8221;&#8230;&#8221;Ich weiß nicht  warum.&#8221;&#8230;&#8221;Warum?&#8221;&#8230;&#8221;Keine Ahnung. ICH WEIß EINFACH NICHT  MEHR!&#8221;&#8230;&#8221;Warum?!&#8221;&#8230;&#8221;Weil Mama dumm ist  Schatz.&#8221;&#8230;&#8221;Warum?&#8221;&#8230;&#8221;-.-&#8230;Weil Mamas Eltern die Mama im Suff in einem  vernebelten Campingvan gezeugt haben!&#8221;&#8230;&#8221;Warum?&#8221;&#8230;&#8221;Weil der Strom  ausgefallen ist und Onkel &#8230;GEH SPIELEN!&#8221; &#8230; Möchtest du wirklich an  ihrer Stelle stehen? (Autor: <a href="http://blogtopf.blogspot.com/2010/11/esst-mehr-kinder.html" target="_blank">T. Seidenspinner</a>)</p>
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		<title>THIS! IS! RACIST!</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Aug 2010 16:42:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Über Sinn und Unsinn so mancher Sicherheitsbestimmungen lässt sich bekanntlich streiten. Nacktscanner zum Beispiel. Ein Gerät, das alles aufdecken könnte, aber aus (berechtigten) Gründen der Privatssphäre nicht darf. Hätte man das nicht ahnen können, bevor man Steuergelder in Millionenhöhe in dessen Entwicklung pumpt? Nein das wäre natürlich zu viel verlangt. Der Deutsche kann sich nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Über Sinn und Unsinn so mancher Sicherheitsbestimmungen lässt sich  bekanntlich streiten. Nacktscanner zum Beispiel. Ein Gerät, das alles  aufdecken könnte, aber aus (berechtigten) Gründen der Privatssphäre  nicht darf. Hätte man das nicht ahnen können, bevor man Steuergelder in  Millionenhöhe in dessen Entwicklung pumpt? Nein das wäre natürlich zu  viel verlangt. Der Deutsche kann sich nur jeweils auf eine Sache  konzentrieren. Entweder high-tech oder clever. Beides geht nicht. Das  kennen wir ja schon von der Autobahnmaut. Außerdem ist Deutschland ein  freundliches Land. Eines, indem Menschen ungeachtet der Hautfarbe,  Haarpracht, Vollbart und versteckten Waffen mit offenen Armen empfangen  werden. Alles andere würde sofort wieder irgendwelche  Rassismus-Alarmglöckchen aufgeregt bimmeln lassen.<span id="more-2201"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Der Neuseeländer ist da geschickter. Er lässt erstmal alle rein, macht  den Migranten (Ausländer darf man nicht mehr schreiben, damit sie nicht  mitbekommen das man über sie spricht) dann aber das Leben mit einem  Dschungel aus abstrusen Regelungen zur Hölle, bis sie von alleine wieder  gehen. Freundlich hinterherwinkend versteht sich. Man ist ja nett im  Pazifik.</p>
<p style="text-align: justify;">Beispiel Abendunterhaltung: Ich möchte eine DVD ausleihen. Werde  freundlich begrüßt, finde schnell zwei, drei ansprechende Titel und gehe  damit zur Kasse. Dort erfahre ich, dass ich einen Neuseeländischen  Pass, Führerschein oder sonstige ID bräuchte um eine DVD für einen Abend  auszuleihen. Deutsche Dokumente, und sei es der Pass, würden nicht  akzeptiert. Das macht der gute Mensch in Deutschland genau zwei Mal. Das  erste- und das letzte Mal.<br />
Aber ich fasse mal zusammen: Als Neuseeländer kann ich meinen  Lego-Club-Ausweis vorzeigen und alles ist gut. Als deutscher  Staatsbürger kann ich den Generalkonsul mit in die Videothek schleppen  und bekomme meine 4$-DVD nicht ausgehändigt.</p>
<p style="text-align: justify;">Beim Alkohol verhält es sich ähnlich. Es spielt keine Rolle ob es Bier,  Wein oder Whiskey ist. Es ist auch egal, ob der Typ auf dem deutschen  Personalausweis genauso aussieht wie ich und das Geburtsdatum eindeutig  empfiehlt, dass ich über 18 bin. Ich werde das Geschäft ohne Getränk  verlassen. Auf meine Beschwerde, dass dieses Verfahren rassistisch sei,  wurde mir ein schnoddriges:<em>&#8220;No! This is New Zealand!&#8221;</em> entgehen  geblökt. Als wüsste ich nicht wo ich bin. Außerdem bin ich als Deutscher  doch quasi Experte in Sachen Rassismus und stelle hiermit amtlich fest:  New Zealand is racist! Period!</p>
<p>(Till Seidenspinner; gibt`s auch im <a href="http://blogtopf.blogspot.com/"title="Blogtopf"  target="_blank">Blogtopf</a>!)</p>
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		<title>Warum die Merkel wie Weingummi ist und ich im dritten Monat bin</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Apr 2010 11:18:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Till</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ihr denkt jetzt: Schwanger. Das musste ja kommen. Ich habe gleich gesagt, dass Till in Neuseeland irgendwann einen enormen Haufen Fastfood essen wird und sich wie bei der Mitose in zwei Tills teilen wird. Ich sage: Nene. Wenn überhaupt, bin ich schwanger vor Eindrücken, Erfahrungen und prall gefüllt mit schönen und lustigen Geschichten aus dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ihr denkt jetzt: Schwanger. Das musste ja kommen. Ich habe gleich gesagt, dass Till in Neuseeland irgendwann einen enormen Haufen Fastfood essen wird und sich wie bei der Mitose in zwei Tills teilen wird. Ich sage: Nene. Wenn überhaupt, bin ich schwanger vor Eindrücken, Erfahrungen und prall gefüllt mit schönen und lustigen Geschichten aus dem Kiwiland.</p>
<p style="text-align: justify;">Ganz recht, ich bin immernoch in Auckland. Wenn es nach mir geht, ist das auch gut so. Ein Grund dafür ist, dass es hier meistens nach mir geht. Immerhin habe ich erst seit ein Paar Tagen einen Mitbewohner. Und der ist meistens weg. Freundlicher Weise füllt er aber immer fürsorglich Kühlschrank und Regale mit Essen auf. Dazu eine kleine Hirngymnastik: Was haben 20 Packungen Fladenbrot, Weingummischlangen und Angela Merkel gemeinsam? Es fällt überhaupt nicht auf wenn eine fehlt. Sieht man ja jetzt wieder. Wo der Vulkan auf Island fleißig Asche spuckt und den Flugverkehr lahmlegt. Nur noch Vögel und Bienchen am Himmel. Ob wir bald auch wieder in Höhlen wohnen? Des Angela und der Verteidigungs-Guttenberg müssen jedenfalls jetzt schon zu Fuß nach Hause. Um sie mache ich mir da keine Sorgen. Die ist Ost-erpobt. Um den Guttenberg habe ich Angst. Vorallem wenn seine Frisur nach dem drei-Tage Marsch über die Alpen immernoch funkelt. Dann verheimlicht uns der Mann was`. Und wir haben ja gelernt, dass es dauern kann, bis ein Verteidigungsminister ganz verblüfft feststellt, dass er irgendwo Krieg hat. Ob in Afghanistan, oder auf seiner behaarten Denkschale spielt da doch keine Rolle.<span id="more-2077"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Aber apropos Verkehr. Passt ja auch irgendwie, dass die Hölle Lava speiht, wenn Papstikone Ratzi-Fantasti Geburtstag hat. Endlich nähert sich sein physisches- seinem psychischen Alter. Denn im Ernst, wer im 21sten Jahrhundert bei Verhütung von Gotteslästerung spricht, weiß doch nicht mehr in welche Richtung das Magma fließt. Aber gut, du marschier mal schön weiter den Berg hinauf, allen Strömen der Zeit entgegen. Irgendwann wirst auch du dir die Füße verbrennen.</p>
<p style="text-align: justify;">Bevor ich mir aber hier die Zunge ansenke: Bin ich zu böse? Ist der Blog hier zu scharf? Ich frage das, weil ich schon so lange in Mitten dieser unmöglich freundlichen Neuseeländer lebe. Ich hoffe übrigens, dass ihr auf die Fragen mit einem schallenden &#8220;Ja&#8221; antwortet. Ansonsten müsste ich mir Sorgen machen der Pierce Brosnan der Bloglandschaft geworden zu sein. Eine verweichlichte, glattgebügelte Schattenfigur des Originals (Hail Sean Connery! Und Daniel Craig. Der ist auch cool.). Nein im Ernst. Es ist schön hier. So schön, dass es selbst im Herbst noch muckelige 20°C Grad hat. So schön, dass ich freiwillig in eine Karaokebar gehen werde. So schön, dass mich selbst die Gesellschaftsbremsen in ihren auf Krachmachen getunten Batmobilen nicht stören. Mit ein wenig Distanz lernt man zwar auch die heimischen vier Wände neu zu lieben und zu vermissen. Geschichten von Mooswerfenden Nachbarn, die doof finden, dass ein Baum Blätter abwirft (und das im Frühling!- Auch sie müssen Lava-bergauf-fließer sein), wirken dann aber schon wieder zu typisch Deutsch um sich wirklich auf sie zu freuen.</p>
<p>Man könnte jetzt sagen, solange sie keine Asche spucken ist doch alles okay. Ich sage es in Worten, die Neuseeland am Besten beschreiben: Take it easy! Chillt euch doch einfach mit einem Cocktail in den Schatten des Baumes. Seid doch einmal nicht der typische putzige Deutsche, der wenn er keinen Streit hat, einen anfängt. In Worten von Tiger Woods: Denn ihr wisst doch auch, wenn ich in zwei Monaten wieder da bin, gewinnt ihr doch sowiso nichts mehr.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Mordor riecht nach Pipi</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Apr 2010 01:17:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Till</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Och ihr habt ja auch einen deutschen Akzent, oder?&#8221;. So nahm es seinen Anfang. Wir, mein deutscher Besuch und Ich, saßen gerade einmal wenige Sekunden im Bus, der uns um die Neuseeländische Nordinsel cruisen sollte, als sich das weibliche Unheil mit eben diesen Worten zu uns umdrehte. Etwa zwei bis drei Stunden später tat selbiges [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">&#8220;Och ihr habt ja auch einen deutschen Akzent, oder?&#8221;. So nahm es seinen Anfang. Wir, mein deutscher Besuch und Ich, saßen gerade einmal wenige Sekunden im Bus, der uns um die Neuseeländische Nordinsel cruisen sollte, als sich das weibliche Unheil mit eben diesen Worten zu uns umdrehte. Etwa zwei bis drei Stunden später tat selbiges dann nur noch unser Magen. Einerseits wegen der garnicht cruisigen Fahrweise des Busfahrers, andererseits wegen Frau Brömse. So der Name der verbalmotivierten Dame. Brömse. Sie stellte uns auch Ihre Ulaubsbegleitung vor. Herrn Wurzer. Spätestens da war es dann um mich geschehen. Bevor der Deutsche jetzt wieder hektisch die Diskriminierungsfähnchen schwenkt: Ich habe selber einen blöden Nachnamen. Ich darf darüber lachen.<span id="more-2073"></span></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><a href="http://farm5.static.flickr.com/4053/4500575157_6917ae4a11_o.jpg"style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;" ><img src="http://farm5.static.flickr.com/4053/4500575157_6917ae4a11_o.jpg" border="0" alt="" width="150" height="200" /></a>Zu Lachen gab es aber auch an anderer Stelle zu genüge. Beispielsweise stellte es sich als herrlich unterhaltsam heraus an den Osterfeiertagen in Taupo, einer Kleinstadt im Zentrum der Nordinsel, ein Hotelzimmer zu bekommen. Irgend. Eines. Das Gepäck unterm` Arm, schlurften wir gute zwei Stunden durch das Dörfchen und hatten uns schon eine hübsche Stelle am Strand zum Ankern ausgesucht, als uns die Neuseeländische Hilfsbereitschaft wieder einmal überraschte. In Deutschland bekommt man von ausgebuchten Hotels mitgeteilt, dass man Pech hätte und doch bitte früher buchen solle. In Neuseeland telefonieren die Hotelbesitzer für uns eine halbe Stunde lang herum, organisieren ein <a href="http://4.bp.blogspot.com/_U-ycRT9zAWU/S7_Mxzo3sDI/AAAAAAAAAKM/gPCo4dpY5e4/s1600/CIMG0835.JPG">Doppelzimmer</a> im edelsten Schuppen der Stadt und handeln noch dazu einen Sonderpreis aus. Man kann es als Service und unfassbar hilfsbereit betrachten &#8211; oder als total bescheuert und nicht geschäftstüchtig. Die Wahrheit liegt vermutlich irgendwo dazwischen. Gut für uns: So hatten wir für 150$ (in etwa 70€) die Nacht beheizte Wasserbetten, Pool, Whirlpool und Grill. Dass man uns obendrein kostenlos zum Hotel gefahren hat, wunderte uns dann schon nicht mehr. Frau Brömse schlief übrigens in einem 12 Personen Zimmer in einer Jugendherberge. Haha Frau Brömse. Haha.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><a href="http://farm5.static.flickr.com/4032/4506678204_350777f9be_o.jpg"style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;" ><img src="http://farm5.static.flickr.com/4032/4506678204_350777f9be_o.jpg" border="0" alt="" width="150" height="200" /></a>Wie wertvoll die geruhsame Nacht und erholsame Hottub noch werden sollte, zeigte der nächste Tag. Wer meine Tweets verfolgt hat weiß, was jetzt kommt:<a href="http://www.flickr.com/photos/47529133@N05/4506707686/sizes/o/"> Mordor</a>. Für alle, die sich mit Kino und kleinen barfüßigen Wiesenmenschen nicht auskennen: google ist dein Freund. Zu den Fakten: (1) Mordor stinkt nach Pipi. Irgendwo muss auch Sauron sparen. Er tat es an Klos. (2) 19 Kilometer lang ist der Pfad, auf dem ich den über 2000 Meter hohen Vulkan in circa 6 Stunden überquert habe. (3) Was passiert, wenn man das in Straßenkleidung versucht? Kurze Antwort: Lass es! Spätestens ab Kilometer 3 hört der geebnete Pfad auf und es geht steil bergauf. Mit der Motivation und guten Laune verhält es sich ab diesem Moment reziprok proportional (das ist cool für &#8220;umgekehrt&#8221;). Starker Wind, ein 50cm kleiner Vulkanstaubpfad, der rechts und links von tiefen <a href="http://www.flickr.com/photos/47529133@N05/4506044089/sizes/o/">Kratern</a> und Schluchten tangiert wird, macht einfach erst Spaß, wenn er hinter einem liegt. Ab diesem Moment kommt sich der tapfere Bergsteiger aber vor wie im Film. Kinnladen und Postkartenmomente mit türkisen <a href="http://www.flickr.com/photos/47529133@N05/4506677370/sizes/o/">Kraterseen</a>, unberührtem <a href="http://www.flickr.com/photos/47529133@N05/4506718232/sizes/o/">Dschungel</a> und <a href="http://www.flickr.com/photos/47529133@N05/4506054411/sizes/o/">Schwefelquellen</a> füllen den Fotospeicher in Rekordzeit. Die Brömse war übrigens nicht dabei. Sie verpasste die Umstellung auf Winterzeit und stand dementsprechend eine Stunde zu spät an der Haltestelle. Haha Frau Brömse. Du kannst dir aber die schönsten Bilder auf flickr.com anschauen.</p>
<p>(Till Seidenspinner; gibt`s auch im <a href="http://blogtopf.blogspot.com/"title="Blogtopf"  target="_blank">Blogtopf</a>!)</p>
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		<title>Ach Oscar, von innen bist auch du nur Blei</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 09:20:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Till</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Da sind sie wieder. Die Oscars, die sich besonders gerne als das Nonplusultra unter den Filmpreisen akzentuieren lassen. Das mag aus der Perspektive der Organisatoren, der Medien und der Preisträger auch stimmen. Sorgt doch der Glamourfaktor der Veranstaltung für medienwirksame Fotos, Straßenfeger-Fernsehbilder und plötzliches, weltweites Interesse für Filme, die vor der Verleihung nicht einmal den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><span style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"><img src="http://1.bp.blogspot.com/_U-ycRT9zAWU/S5S93HSq62I/AAAAAAAAAJ0/VHhI3vBUPU4/s200/thumbDi_oscar20090216174600.jpg" border="0" alt="" width="95" height="136" /></span>Da sind sie wieder. Die Oscars, die sich besonders gerne als das Nonplusultra unter den Filmpreisen akzentuieren lassen. Das mag aus der Perspektive der Organisatoren, der Medien und der Preisträger auch stimmen. Sorgt doch der Glamourfaktor der Veranstaltung für medienwirksame Fotos, Straßenfeger-Fernsehbilder und plötzliches, weltweites Interesse für Filme, die vor der Verleihung nicht einmal den Sprung über den großen Teich geschafft haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Genau das könnte dem ein oder anderen Nichtpreisträger Bauchschmerzen bereiten und mich die Frage stellen lassen, ob die Oscars tatsächlich noch den Ruhm verdient haben, den das pompöse Auftreten des Goldmännchenverleihs verbreiten soll. Oder ob Hollywoods Aushängeschild nicht eher zu einem Talent-Innovations-Danke-Für-Deinen-Mut-Preis mutiert ist? Das kennen wir ja schon vom` Nobelpreis. Wo ein frisch aus dem Ei des Wahlkampfes geschlüpfter US-Präsident die Plakette des Friedens überreicht bekommt. Wohlegemerkt einen Tag nachdem er zusätzliche Soldaten in den Krieg beordert hat.<span id="more-2015"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Womöglich lässt sich nur mit dem gleichen verquierlten Blick erklären, wie ein Film, der weltweit sämtliche Rekorde mit dem kleinen Zeh in der Luft zerissen hat, nicht zum besten Film des Jahres gekührt werden kann. &#8220;Avatar&#8221; könnte selbst Chuck Norris zum Weinen bringen. Das heißt nicht, dass der Ausflug nach Pandora das beste Zelloloidstück aller Zeiten ist. Aber ist nicht allein die Tatsache, dass James Camerons Epos so viele Menschen weltweit in die Kinos gelockt- und begeistert hat die Definition für &#8220;bester Film des Jahres&#8221;?</p>
<p style="text-align: justify;">Der tatsächliche Sieger &#8220;The Hurt Locker&#8221; lief in vielen Ländern außerhalb den USA entweder garnicht &#8211; oder nur in wenigen großen Lichtspielhäusern. Das macht ihn sicherlich nicht zu einem schlechten Film. Auch &#8220;Das Leben der Anderen&#8221; lief zunächst nur in ausgewählten deutschen Kinos und ist zweifelsohne ein ausgezeichnetes Machwerk. Aber es passt ins Bild, das die Oscars über die vergangenen Jahre über sich etabliert haben. &#8220;Brokeback Mountain&#8221; (Homosexualität), &#8220;Slumdog Millionaer&#8221; (Der amerikanische Traum) und jetzt ein Film, der sich ein Bombenentschärfungs Squad im Wüstenkrieg zum Thema gemacht hat. Ernste Themen scheinen der Academy besonders zu gefallen. Wohingegen man sich bei Schmusethemen, unaufdringlichen und angenehmen Filmen, die das tun für was man als Kinobesucher eigentlich Geld bezahlt &#8211; nämlich Spaß machen &#8211; scheinbar schämt auch nur zuzugeben, dass man als Juror des bedeutendsten Filmpreises der Welt Avatar super fand.</p>
<p>Lieblink: <a href="http://www.thedailybeast.com/blogs-and-stories/2010-02-28/how-to-win-an-oscar/">10 Ways to win an Oscar</a></p>
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